Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Der US-Militärschlag nach Giftgasangriff in Syrien 2017

Washington. Die US-Regierung hat bereits vor fast genau einem Jahr nach einem Giftgasangriff in Syrien mit einem Militärschlag reagiert.

Der US-Militärschlag nach Giftgasangriff in Syrien 2017

Der US-Zerstörer „USS Donald Cook“, hier beim Einlaufen in den Hafen von Gdynia (Polen), ist auf dem Weg ins östliche Mittelmeer. Foto: Adam Warzawa/PAP/Archiv

Drei Tage nach einer Sarin-Attacke auf Chan Scheichun, für die später ein Untersuchungsteam der UN und der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) Damaskus verantwortlich machte, leiteten die US-Streitkräfte ihren ersten direkten Angriff auf die syrische Armee ein.

Dem Pentagon zufolge wurden in der Nacht zum 7. April 2017 59 Marschflugkörper des Typs Tomahawk von Kriegsschiffen aus auf den Luftwaffenstützpunkt abgefeuert, von dem der Giftgasangriff ausgegangen sein soll.

US-Präsident Donald Trump sagte seinerzeit, er habe den Militärschlag wegen der Verteidigung nationaler Sicherheitsinteressen angeordnet. Laut US-Verteidigungsministerium wurden dabei rund 20 Flugzeuge zerstört. Nach syrischen Angaben von damals kamen mehr als sechs Menschen ums Leben. Der Kreml bestätigte später, dass Washington Russland vorab über den Angriff informiert hatte.

Bei dem Giftgas-Angriff auf die noch heute von Rebellen kontrollierte Stadt Chan Scheichun kamen nach UN- und OPCW-Angaben mehr als 80 Menschen ums Leben. Syriens Regierung wies jede Schuld daran zurück und wurde dabei von Moskau unterstützt.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hintergründe

Frischer Wind für die Monarchie - „Die Liebe hat Macht“

Windsor. Ein Bischof predigt feurig, die Braut trägt strahlendes Weiß, ein Gospelchor singt „Stand by Me“. Es sind viele kleine Gesten auf der Hochzeit, die zeigen: Harry und Meghan wollen manches anders machen im Königshaus.mehr...

Hintergründe

Die Ehegelübde von Harry und Meghan im Wortlaut

London/Windsor. Der Erzbischof von Canterbury traute das Paar in der spätgotischen St.-Georgs-Kapelle aus dem 15. Jahrhundert auf dem Gelände von Schloss Windsor. Nachfolgend der Wortlaut des Ehegelöbnisses, wie ihn das britische Königshaus veröffentlicht hat:mehr...

Hintergründe

Nordkorea testet Washington im Atom-Poker aus

Seoul. Nordkorea will im Atomstreit mit den USA auf Augenhöhe verhandeln. Sein Atomprogramm will Kim doch nicht so leicht hergeben. Eine überraschende Pirouette des Machthabers - und der Ball liegt wieder in Washington.mehr...

Hintergründe

Zweckoptimismus gegen die Hilflosigkeit

Brüssel. Dem Atomabkommen mit dem Iran droht nach dem einseitigen Ausstieg der USA das Aus. Bei den Rettungsversuchen geht es nun vor allem um die Frage: Wie weit sind die Europäer bereit zu gehen?mehr...