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Käsefondue

Der kulinarische Klassiker der Schweiz

Hamburg (dpa/tmn) Gebraucht werden etwas Brot, etwas Käse - und viel Zeit. Fondue ist das Gegenteil von Fast Food und der kulinarische Klassiker der Schweiz. Heiß gehalten wird der flüssige Käse dabei über dem «Rechaud» in einem «Caquelon» genannten Topf aus Keramik.

Der kulinarische Klassiker der Schweiz

Wer sein Brotstück im flüssigen Käse verliert, muss einen ausgeben: Diese Form des Fondues ist ausgesprochen beliebt. (Bild: Koch/Destination Davos-Klosters/swiss-image.ch)

Grundbestandteile des Fondues sind Käse wie Appenzeller, Emmentaler oder Greyerzer sowie ein spritziger Weißwein. «In den geschmolzenen Käse wird eine lange Gabel mit Brotstücken oder Kartoffeln gehalten», erklärt Markus Gilgen von Schweiz Tourismus in Hamburg. Nach dem Eindippen ist der Happen dann sofort verzehrfertig.

Fondue gibt es seit Jahrhunderten, vermutlich war es anfangs eine Fastenspeise der Mönche. Aber erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde es in der gesamten Schweiz populär, nachdem das Rezept Eingang in die Armeekochbücher fand. Meist wird es heute zum Abendbrot gegessen, in der französischen Schweiz auch zum Frühstück.

Fonduemischungen lassen sich - frisch oder abgepackt - kaufen. Abgeschmeckt wird das Fondue mit einem Schuss Kirschwasser, etwas Knoblauch und Pfeffer. Wer sein Brotstück in den geschmolzenen Käse fallen lässt, muss eine Runde schmeißen. In jedem Fall aber heißt es dann: «E Guete!»

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