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Deuten im Pech

Fußball

DEUTEN Eine völlig unnötige Niederlage handelte sich Bezirksliga-Aufsteiger RW Deuten am Samstag im Vorbereitungsspiel gegen den Landesligisten Viktoria Heiden ein.

01.08.2010
Deuten im Pech

Deutens Richard Baron (l.) im Zweikampf.

Die Personalnot war am Samstag am Deutener Bahndamm so groß, dass Trainer Michael Hellekamp selbst die Stiefel schnüren musste und am Ende mit Hendrik Gottschalk und Benni Nolte zwei etatmäßige Torhüter im Angriff spielten. Dennoch waren die Gastgeber spielerisch mit den Gästen auf Augenhöhe in einem Spiel, das wenig temporeich war und in dem man beiden Teams deutlich die Trainingsstrapazen der letzten Wochen ansehen konnte. Der favorisierte Gast, der mit dem Ex-Lembecker Steffen Rekers antrat, blieb in diesem Spiel einiges schuldig. Trainer Uwe Heller, der im letzten Jahr noch BW Wulfen unter seinen Fittichen hatte, war mit den Leistungen seiner Mannschaft auch nicht zufrieden.

Im ersten Durchgang hatten die Deutener die klar besseren Chancen, doch Jonas von Gostomski und Stanley Stadler scheiterten frei vor dem Tor. Die Gäste wurden erst in der zweiten Halbzeit gefährlich und gingen auch prompt in Führung (51.). Nach dem 0:2 (58.) schien die Begegnung entschieden. Doch dann wurden die Platzherren agiler. Der Anschlusstreffer von Tobi Winter (76.) sorgte noch einmal für Auftrieb. Den Rot-Weißen boten sich noch zwei hochkarätige Chancen durch die Torhüter Hendrik Gottschalk und Benni Nolte zum Ausgleich. Doch beide hatten die Nerven nicht, um den dem Spielverlauf nach gerechtfertigten Ausgleich herbeizuführen. In der 90. Minute verursachte Torhüter Christian Maag noch einen Elfmeter. Den wehrte er aber mit Bravour ab. Trainer Michael Hellekamp war angesichts der Personalprobleme dennoch nicht zufrieden. Immerhin fehlten mit Christian Hoppius, Matthias Hovestadt, Marius Hansen, Lukas Nolte, Alex Kehl, Daniel Hennebach und Marko Mattner sieben gestandene Spieler. Dafür hat sich die Verlegenheits-Mannschaft noch gut aus der Affäre gezogen. Die angespannte Personalsituation wird sich in den kommenden Spielen aber positiv verändern.