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Deutsche Werften gehen bei Kampfschiff-Großauftrag leer aus

Berlin. Thyssenkrupp Marine Systems und die Lürssen-Werft gehen beim Rennen um einen milliardenschweren Auftrag der Bundeswehr zum Bau von mehreren Kriegsschiffen leer aus. Das Konsortium bestätige am Donnerstag den Ausschluss aus dem Wettbewerb um den Bau des Mehrzweckkampfschiffs MKS 180. Das Verteidigungsministerium äußerte sich dazu nicht - mit Verweis auf vergaberechtliche Gründe. Zunächst hatte das „Handelsblatt“ berichtet.

Das Konsortium sei nach wie vor von seinem Angebot überzeugt, teilte die Lürssen-Werft mit. Jahrzehntelange Erfahrung im Marineschiffbau seien in das Angebot eingeflossen. Man werde nun sorgfältig die Begründung für den Ausschluss aus dem Verfahren prüfen.

Im Rennen verblieben sind dem „Handelsblatt“ zufolge die beiden Werften German Naval Yards (GNY) und die niederländische Damen Shipyards. Mit ihrer Offerte von rund vier Milliarden Euro würden die beiden Unternehmen den Preisrahmen sprengen. Rund 3,5 Milliarden Euro wolle die Bundesregierung für vier Schiffe ausgeben. Für zwei weitere soll es eine Kaufoption geben.

Das Projekt MKS 180 ist eines der größten Rüstungsprojekte der Bundeswehr. Damit will das Verteidigungsministerium ein völlig neuartiges Mehrzweckkampfschiff anschaffen. Die modular aufgebauten Schiffe sollen Angriffe unter Wasser, auf dem Wasser und in der Luft abwehren können. Sie sollen länger vor Ort bleiben können als die Fregatten, die aktuell im Einsatz sind.

Die Entscheidung ist auch ein Rückschlag für den Standort Emden von Thyssenkrupp Marine Systems mit 220 Mitarbeitern, um dessen Zukunft lange gerungen wurde. Die Entscheidung über eine Schließung des Standortes war erst vor wenigen Tagen bis Dezember 2020 ausgesetzt worden. Thyssenkrupp Marine Systems verwies in dem Zusammenhang auf den erheblichen Einfluss, den der Kampfschiffauftrag für die Auslastung im Überwasserschiffbau haben würde.

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