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Medienbericht

Deutsche atomwaffenfähige U-Boote für Israel

TEL AVIV/HAMBURG Israel stattet nach «Spiegel»-Informationen aus Deutschland gelieferte U-Boote mit atomar bestückten Marschflugkörpern aus. Mit Hilfe der deutschen U-Boote sei es Israel gelungen, «sich ein schwimmendes Atomwaffen-Arsenal zuzulegen», schreibt das Magazin.

Deutsche atomwaffenfähige U-Boote für Israel

Ein U-Boot der vergrößerten Dolphin-Klasse 212 A für Israel nach dem Stapellauf auf dem Gelände der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel. Foto: Markus Scholz

Es stützt sich dabei auf Recherchen in Deutschland, Israel und den USA, bei noch amtierenden und ehemaligen Ministern, beteiligten Militärs, Rüstungsingenieuren sowie Geheimdiensten.

Bislang hat die israelische Marine bereits drei U-Boote aus deutscher Produktion im Einsatz, drei weitere sollen noch geliefert werden. Gebaut werden die Boote von der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel, einer Tochter des ThyssenKrupp-Konzerns.

Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie offiziell bestätigt oder dementiert. Ausländische Medien berichten seit Jahren, die deutschen U-Boote könnten mit Raketen mit atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden. Der «Spiegel» schreibt, die deutsche Regierung beharre bis heute darauf, nichts über die Ausrüstung mit Atomwaffen zu wissen.

Ehemalige hochrangige Beamte aus dem Verteidigungsministerium wie Hans Rühle, ehemaliger Chef des Planungsstabs, und der ehemalige Staatssekretär Lothar Rühl hätten dem Magazin jedoch nun erklärt, sie seien schon immer davon ausgegangen, dass Israel auf den U-Booten Nuklearwaffen stationieren werde.

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