Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Deutscher UN-Vertreter sieht Ergebnis von Syrien-Konferenz kritisch

Brüssel.

Der deutsche UN-Spitzendiplomat Achim Steiner hat das Ergebnis der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des Syrienkrieges als nur bedingt zufriedenstellend bezeichnet. Gerade in den Nachbarländern, die viele Bürgerkriegsflüchtlinge aufgenommen hätten, steige der Bedarf an Hilfe, sagte Steiner zu den gesunkenen Hilfszusagen. Bei der Syrien-Konferenz in Brüssel war gestern deutlich weniger Geld zusammengekommen als erwartet. Die Teilnehmer des Treffens sagten für 2018 nur 3,5 Milliarden Euro für die notleidende Zivilbevölkerung fest zu.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Maas zeigt sich unbeeindruckt von US-Drohungen gegen Iran

Buenos Aires. Außenminister Heiko Maas hat sich unbeeindruckt von den neuen US-Drohungen gegen den Iran gezeigt. „Für uns hat sich in der Sache nichts geändert“, kommentierte er nach einem G20-Treffen in Buenos Aires die Grundsatzrede von US-Außenminister Mike Pompeo zur neuen Iran-Strategie seines Landes nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen. Deutschland und Europa wollten weiterhin die bestehende Vereinbarung erhalten. Pompeo hatte eine lange Liste von Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region präsentiert und mit härtesten Wirtschaftssanktionen zur Durchsetzung der Forderungen gedroht.mehr...

Schlaglichter

Ruhani: Iran wird Pompeos Drohungen nicht ernst nehmen

Teheran. Irans Präsident Hassan Ruhani hat die Drohungen von US-Außenminister Mike Pompeo zurückgewiesen. „Ein Mann, der gestern noch im Geheimdienst arbeitete, will nun einem souveränen Staat wie dem Iran vorschreiben, war er tun soll und was nicht“, sagte Ruhani. So jemand könne nicht ernstgenommen werden. Auch die internationale Gemeinschaft werde nicht zulassen, dass die USA dem Rest der Welt Vorschriften mache. Pompeo hatte dem Iran angedroht, das Land wirtschaftlich auszutrocknen, sollte es nicht auf eine lange Liste von US-Forderungen zur Befriedung der Nahost-Region eingehen.mehr...

Schlaglichter

Terrormiliz IS zieht aus Gebiet nahe Damaskus ab

Damaskus. Nach jahrelangen Kämpfen soll die syrische Regierung die volle Kontrolle über alle Vororte der Hauptstadt Damaskus zurückerlangt haben. Mit dem Abzug der letzten Mitglieder der Terrormiliz IS aus einem Viertel im Süden von Damaskus kontrolliere die Regierung erstmals seit sechs Jahren wieder die gesamte Hauptstadt und deren Umgebung, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Vorausgegangen war eine Übereinkunft mit den Dschihadisten, die freies Geleit bekamen.mehr...

Schlaglichter

Tsipras präsentiert Wachstumsstrategie für Griechenland

Athen. Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hat Grundrisse eines Wachstumsprogramms präsentiert, drei Monate vor dem geplanten Abschluss des letzten Hilfsprogramms. Das Land könne sich nun neue Ziele setzen, um aus der mehrjährigen Krise herauszukommen, sagte Tsipras in Athen. Hebel zur Ankurbelung der griechischen Wirtschaft seien unter anderem der Tourismus, die Schifffahrt, die Energie, die Landwirtschaft und die Lebensmittelproduktion. Wichtig dabei sei, dass die gut ausgebildeten jungen Griechen zurückkehrten, die in den vergangenen Jahren ausgewandert seien.mehr...

Schlaglichter

Zuckerberg-Anhörung im EU-Parlament doch öffentlich?

Brüssel. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird nach Druck aus dem EU-Parlament voraussichtlich doch öffentlich in Brüssel aussagen. Sein Treffen mit den Fraktionsspitzen morgen wegen des Datenskandals um Cambridge Analytica werde live im Internet übertragen, erklärte Parlamentspräsident Antonio Tajani. Das Parlament hatte wochenlang versucht, Zuckerberg zu einer Aussage zu bewegen. Bis zuletzt war nur ein Treffen hinter verschlossenen Türen geplant. Vom Datenskandal um Cambridge Analytica könnten auch Millionen EU-Bürgern betroffen sein.mehr...

Schlaglichter

Bundesrepublik gibt Millionen zur Bekämpfung der Ebola-Krise

Genf. Deutschland unterstützt den Kampf gegen den Ebola-Ausbruch im Kongo mit einem Millionenbetrag. „Wir müssen unbedingt verhindern, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der Deutschen Presse-Agentur in Genf. „Deswegen stellt Deutschland der WHO kurzfristig fünf Millionen Euro zur Soforthilfe zur Verfügung.“ Im Kongo wurden bis zum Wochenende 21 Fälle des gefährlichen Ebola-Virus nachgewiesen. 26 Menschen sind bereits gestorben.mehr...