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Deutschlandjahr in Russland eröffnet

Moskau (dpa) Mit einer großen Ausstellung über 1000 Jahre gemeinsame Geschichte hat in Moskau das Deutschlandjahr in Russland begonnen. In den kommenden zwölf Monaten sind unter dem Motto «Deutschland und Russland: gemeinsam die Zukunft gestalten» in etwa 50 russischen Städten an die 1000 Veranstaltungen geplant.

Deutschlandjahr in Russland eröffnet

Albrecht Dürers «Selbstbildnis im Pelzrock» als Mega-Puzzle in Moskau. Foto: Sergei Ilintsky

«Wir wollen ein modernes Deutschland in Russland präsentieren», sagte die stellvertretende Leiterin der Kulturabteilung im Auswärtigen Amt, Jutta Frasch, in Moskau. Ursprünglich sollten Kremlchef Wladimir Putin und Bundespräsident Joachim Gauck das Deutschlandjahr eröffnen. Es sei jedoch schwierig gewesen, einen Termin zu finden, da die Staatsoberhäupter erst seit kurzem im Amt seien, sagte Frasch. Die Ausstellung habe aber bereits jetzt eröffnet werden müssen, damit sie wie geplant ab Anfang Oktober in Berlin gezeigt werden könne.

Die Schau «Russen und Deutsche - 1000 Jahre Geschichte, Kunst und Kultur» solle den Blick auf die gemeinsame Vergangenheit richten, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Hermann Parzinger. «Eine Zukunft wird es nie für Deutschland und Russland getrennt geben, sondern nur gemeinsam.»

Unweit des berühmten Roten Platzes legten Dutzende Menschen das «Selbstbildnis im Pelzrock» des Nürnberger Malers Albrecht Dürer (1471-1528) als überdimensionales Puzzle zusammen. «Das Deutschlandjahr in Russland ist kein reines Kulturjahr», sagte der deutsche Botschafter in Moskau, Ulrich Brandenburg. So gebe es auch zahlreiche wissenschaftliche und wirtschaftliche Projekte. Ein reger Austausch der Zivilgesellschaften sei ebenfalls geplant.

Deutschlandjahr

Stadt Nürnberg über das Puzzle

Historisches Museum

Ausstellung in Berlin

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