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Devisen: Euro fällt zum Gipfelauftakt an die Marke von 1,24 Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) Der Kurs des Euro hat zum Auftakt des EU-Krisengipfels weiter an Boden verloren und ist zeitweise bis an die Marke von 1,24 US-Dollar gerutscht. Die Anleger rechnen mittlerweile immer weniger mit dem "großen Wurf" der europäischen Staats-

und Regierungschefs im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise. Am Devisenmarkt geriet die Gemeinschaftswährung bereits im frühen Handel unter Verkaufsdruck und stand am Nachmittag bei 1,2442 Dollar, nachdem sie am Vormittag bei 1,2405 Dollar den tiefsten Stand seit Anfang Juni erreicht hatte. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2418 (Mittwoch: 1,2478) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8053 (0,8014) Euro.

Nach Einschätzung des Devisenexperte Lothar Heßler von der Düsseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus gestaltet sich das Krisenmanagement der europäischen Spitzenpolitiker im Kampf gegen die Schuldenkrise immer schwieriger. Mittlerweile wirkten die im Vorfeld des Gipfels vorgeschlagenen Maßnahmen zur Eindämmung der Krise wie "die Reparatur eines Autos während der Fahrt". An den Devisenmärkten hätten die Investoren die Erwartungen an den Gipfel bereits deutlich zurückgeschraubt, was sich am jüngsten Kursverlauf des Euro ablesen lasse.

Auch wenn der Gipfel keine weitreichenden Beschlüsse zur Stabilisierung der Lage in den Krisenstaaten der Eurozone bringen dürfte, sollten die Regierungschefs zumindest eine konkrete Absichtserklärung liefern, forderte Heßler. "Das ist die Mindestvoraussetzung an den Gipfel". Nur im Fall eines kompletten Scheiterns des Spitzentreffens rechnet der HSBC-Trinkaus-Experte mit starken Kursverlusten des Euro.

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