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Devisen: Euro findet keinen Boden - Stimmungsindikatoren zeigen nach unten

FRANKFURT (dpa-AFX) Die Talfahrt des Euro setzt sich zum Wochenausklang fort: Enttäuschende Einkaufsmanagerindizes haben die Gemeinschaftswährung am Vormittag weiter unter Druck gebracht. Zuletzt wurde der Euro mit 1,2324 US-Dollar gehandelt.

Das im frühen Asien-Handel verzeichnete 23-Monatstief wurde damit abermals unterboten. Zwischenzeitlich fiel der Kurs bis auf 1,2312 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2403 (Mittwoch: 1,2438) Dollar festgesetzt.

Unerwartet schlechte Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in Europa belasteten die ohnehin geschwächte Gemeinschaftswährung weiter. Der Index für die Stimmung in der Industrie der Eurozone rutschte im Mai auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. Auch in Großbritannien brach das Barometer regelrecht ein. Mittlerweile befinden sich die Indexstände in den führenden europäischen Volkswirtschaften auf einem Niveau, das zuletzt im Zuge der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 erreicht wurde. Am frühen Morgen hatten bereits die Einkaufsmanagerindizes aus China für Enttäuschung an den Märkten gesorgt.

Im weiteren Handelsverlauf stehen in den USA der Arbeitsmarktbericht und der Einkaufsmanagerindex ISM auf dem Kalender. Zudem werden in Irland die Ergebnisse des Referendums über den Fiskalpakt veröffentlicht. Zumindest von dieser Seite dürfte dem Euro kein weiteres Unheil drohen - die jüngsten Wasserstandsmeldungen weisen auf eine Zustimmung der Iren hin.

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