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Devisen: Euro hält sich vor Griechenland-Wahl über der Marke von 1,26 US-Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) Trotz der großen Unsicherheit vor den Wahlen in Griechenland hat sich der Kurs des Euro am Freitag über der Marke von 1,26 US-Dollar gehalten. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2629 US-Dollar gehandelt.

Damit hat der Euro seine Vortagesgewinne weitgehend verteidigt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2596 (Donnerstag: 1,2551) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7939 (0,7968) Euro.

Die am Sonntag in Griechenland anstehende Wahl dominiert weiter das Geschehen. "Nachdem Anleger noch zu Wochenbeginn stark den Euro verkauft haben, wollen viele jetzt bei einem Wahlsieg der Pro-Euro-Parteien nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden", sagt Klaus Gölitz, Devisenexperte bei M. M. Warburg. Viele Händler hätten daher ihre Wetten auf einen fallenden Euro glattgestellt. Dies habe den Euro gestützt. Zur Wochenmitte hatte der Euro noch unter der Marke von 1,25 Dollar notiert. Für ein positives Umfeld für den Euro hätten auch Meldungen gesorgt, nach denen die großen Notenbanken der Welt bei einem Wahlsieg der Gegner des Sparpaketes, die Märkte gemeinsam stabilisieren wollten.

"Zudem haben auch schwach ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA den Dollar etwas belastet", sagt Gölitz. So hatte sich das Geschäftsklima in der Region New York stärker als erwartet eingetrübt. Zudem war auch die Industrieproduktion im Mai überraschend gefallen. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Die zuletzt enttäuschend ausgefallenen Konjunkturdaten aus der Eurozone sprechen laut Gölitz für mögliche neue Maßnahmen zur Konjunkturstützung durch die US-Notenbank.

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