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Devisen: Euro steigt über 1,26 Dollar - Spaniens Flucht unter den Rettungsschirm

SINGAPUR (dpa-AFX) Der Kurs des Euro ist zum Wochenauftakt nach der Flucht Spaniens unter dem EU-Rettungsschirm wieder über die Marke von 1,26 Dollar gestiegen. Die Gemeinschaftswährung stieg in den ersten Stunden des asiatischen Handels bis auf 1,2671 Dollar - dem höchsten Stand seit 23.

Mai. Bis zum Montagmorgen gab der Euro wieder etwas nach und kostete 1,2629 Dollar. Der Euro konnte sich damit etwas von seinen Kursverlusten der vergangenen Wochen erholen. Wegen der Eskalation der Schuldenkrise in Europa war der Euro von Ende März bis Ende Mai um mehr als zehn Cent gefallen und kostete zeitweise weniger als 1,24 Dollar.

Händler begründeten den Kursanstieg vom Montag mit der Entscheidung Spaniens, Hilfsmittel für die angeschlagenen Banken anzunehmen. Das südeuropäische Land hatte am Samstag dem internationalen Druck nachgegeben und ist als viertes Land der Eurozone unter den Rettungsschirm geflüchtet. Zur Lösung seiner Bankenkrise kann Madrid auf Notkredite von bis zu 100 Milliarden Euro bauen. Der Beschluss fiel eine Woche vor der ungewissen Wahl in Griechenland - und soll den Märkten signalisieren, dass Europa die ausufernde Finanzkrise in den Griff bekommt. "Dieser Schritt ist ein Beleg dafür, dass die europäischen Politiker bereit zum Handeln sind", sagte Imre Speizer, Stratege bei der australischen Bank Westpac.

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