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Diabetiker sollten regelmäßig zur Krebsvorsorge

Wiesbaden (dpa/tmn) Für Diabetiker empfiehlt es sich besonders, regelmäßig zu Krebsvorsorge-Untersuchungen zu gehen. Denn sie haben Experten zufolge nicht nur häufig Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch ein höheres Tumorrisiko.

So komme bei ihnen zum Beispiel Dickdarmkrebs um 30 Prozent und Krebs der Bauchspeicheldrüse sogar um fast 700 Prozent häufiger vor als bei gesunden Menschen, erläutert der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden. Besonders betroffen seien Patienten mit dem Diabetes-Typ 2, dem sogenannten Altersdiabetes.

Die Krankenkassen erstatten die Kosten einer Dickdarmspiegelung zur Krebsvorsorge zwar erst ab 55 Jahren. Prof. Reiner Hartenstein vom BDI rät Diabetikern allerdings, bereits ab 50 alle fünf Jahre eine Darmspiegelung vornehmen lassen. Auch eine regelmäßige Untersuchung des Stuhls auf Blut könne helfen, Tumore im Magen oder Darm frühzeitig zu erkennen.

Der Grund für das höhere Krebsrisiko ist noch unklar. Eine mögliche Erklärung sei, dass sowohl Diabetes wie Krebs durch eine ungesunde Ernährung und Übergewicht begünstigt werden, sagt Hartenstein. Diabetiker würden sich oft zu kohlenhydrat- und fettreich ernähren und Übergewicht haben. Dadurch steige bei ihnen möglicherweise auch das Krebsrisiko. Eventuell lasse aber auch der hohe Insulin-Spiegel Krebszellen schneller wachsen.

Auskunft zur Inneren Medizin: www.internisten-im-netz.de

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