Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Diamantenschmuggler muss 1200 Euro Strafe zahlen

Düsseldorf. Ein Diamantenschmuggler, der mit 358 unregistrierten Rohdiamanten am Düsseldorfer Flughafen erwischt worden war, muss 1200 Euro Geldstrafe zahlen. Der 25-Jährige befolgte am Donnerstag den eindringlichen Rat von Amtsrichterin Uta Kretschmer und nahm den Einspruch gegen einen Strafbefehl in dieser Höhe zurück. Andernfalls müsse er mit 3000 Euro Strafe rechnen, hatte ihm die Justiz in Aussicht gestellt.

Der in Köln wohnende Angeklagte argumentierte vor Gericht, er habe versucht, die notwendigen Kimberley-Papiere zu beschaffen. Doch das Bergbauministerium des Kongo habe ihm die Zertifikate verweigert, weil er kein professioneller Diamantenhändler sei und es sich nicht um wertvolle Steine handele. „Sie hätten besser die deutschen Behörden gefragt, ob es Stress gibt“, sagte die Richterin.

Außerdem deute die Art des Transports, eingenäht im Innenfutter seiner Umhängetasche, darauf hin, dass er genau gewusst habe, dass die Einfuhr illegal sei. Der Strafbefehl ist rechtskräftig.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Wende nach U-Bahn-Angriff: 16-Jähriger stellt sich

Essen. Im Fall des Glasflaschen-Angriffs auf eine 17-Jährige in einer Essener U-Bahn-Station hat es eine Wende gegeben. Ein 16-Jähriger aus Recklinghausen habe sich der Polizei gestellt und die Tat gestanden, sagte ein Sprecher der Essener Polizei am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt sehr starke Indizien, dass wir jetzt den mutmaßlichen Angreifer gefasst haben.“ Bei seiner Vernehmung habe der 16-Jährige auch einen mutmaßlichen Mittäter benannt. Dieser sei am Mittwoch in Solingen festgenommen worden. Der Verdacht gegen den 15 Jahre alten bisherigen Hauptverdächtigen habe sich dagegen nicht bestätigt.mehr...

NRW

NRW: Viele Beschäftigte arbeiten nachts oder am Wochenende

Düsseldorf. Mehr als die Hälfte der rund 7,8 Millionen abhängig Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen arbeitet zumindest gelegentlich auch am Wochenende, abends oder nachts. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Statistischen Landesamtes NRW hervor. Rund 42 Prozent der Beschäftigten arbeiteten demnach 2016 auch am Wochenende, rund 39 Prozent nach 18.00 Uhr. Insgesamt 2,6 Millionen Erwerbstätige arbeiteten sogar regelmäßig zu solchen „Sonderarbeitszeiten“.mehr...

NRW

Cavusoglu kommt auch zu Solingen-Gedenkfeier des Landes NRW

Düsseldorf/Solingen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nimmt auch an einer Gedenkfeier des Landes NRW zum 25. Jahrestag des Solinger Brandanschlags in Düsseldorf teil. Schon vor geraumer Zeit habe Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Minister auf „großen Wunsch der Familie Genc“ zum geplanten Gedenken des Landes eingeladen, sagte Regierungssprecher Christian Wiermer am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Laut „Süddeutscher Zeitung“ wird Cavusoglu am 29. Mai im nordrhein-westfälischen Landtag eine Rede halten und danach gemeinsam mit Laschet zu einer Gedenkstunde nach Solingen fahren. Wiermer sagte dagegen, die Details der NRW-Gedenkveranstaltung seien noch nicht geklärt.mehr...

NRW

FC-Präsident: Zu viel Vertrauen in einzelne Personen gesetzt

Köln. Die Führung des wahrscheinlichen Bundesligaabsteigers 1. FC Köln hat nach Ansicht von Vereinspräsident Werner Spinner „zu viel Vertrauen in einzelne Personen gesetzt, die dieses Vertrauen nicht rechtfertigen konnten“. Das sagte der 69-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch). Das sei eine Fehleinschätzung gewesen, ergänzte der Fußball-Funktionär. „Wir werden jetzt alles tun, um im Falle des Abstiegs einen unmittelbaren Wiederaufstieg zu erreichen.“ Wer genau diese „einzelnen Personen“ waren, ließ Spinner offen.mehr...

NRW

BVB-Anschlag: Guerreiro hat bei Aussage Tränen in den Augen

Dortmund. Im Prozess um den Anschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund macht Raphael Guerreiro eine emotionale Zeugenaussage. Der Profi muss sich die Tränen aus den Augen wischen, lehnt eine Pause aber ab.mehr...

NRW

BVB-Profi Sokratis: Werde Moment des Anschlags nie vergessen

Dortmund. Kicker Sokratis Papastathopoulos von Borussia Dortmund denkt noch sehr oft an den Bombenanschlag auf seine Mannschaft. Das machte er als Zeuge beim Landgericht deutlich.mehr...