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Dichter Rauch schneidet Mietern den Rettungsweg ab

INNENSTADT Laut um Hilfe rufend stand eine Frau am Fenster des zweiten Obergeschosses, als am Samstag gegen 16.20 Uhr die Feuerwehr an der Cäcilienstraße 26 eintraf. Ein Brand in einem der Kellerräume hatte zu einer starken Rauchentwicklung im Treppenhaus geführt.

von Von Susanne Linka

, 07.10.2007

So hatten es nicht mehr alle Bewohner des Mehr-Familienhauses rechtzeitig geschafft, das Gebäude zu verlassen. Die Rettung der Frau hatte bei der Ankunft der Feuerwehr Vorrang: Mit einer Rauchschutzhaube führten die Retter sie sicher aus dem Gebäude. "Auch wenn durch den Brand keine unmittelbare Gefahr für sie besteht, kümmern wir uns immer zuerst um die Menschen im Haus", erklärt dazu Feuerwehr-Pressesprecher Uli Gehrke. Schließlich könne man nie ausschließen, dass sie in Panik geraten und - auch ohne konkrete Gefährdung - z.B. aus dem Fenster springen. Beherzt hatten Nachbarn aus dem gleichen Haus schon vor dem Eintreffen der Helfer eine nicht gehfähige Nachbarin aus dem Haus getragen. Der Eigentümer des Kellers, in dem der Band ausgebrochen war, versuchte selbst, die Flammen zu löschen. Er zog sich dabei eine Rauchvergiftung und musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Drohende Explosion

Mit Atemschutzgeräten bekämpfte die Feuerwehr den Brand im Keller. Da sich - neben einem Wäschetrockner - auch eine Propangasflasche in der Nähe der Flammen befand, bestand Explosionsgefahr. Die Einsatzkräfte kühlten die Gasflasche und verhinderten so größeres Unglück. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach circa zwei Stunden konnten die Bewohner wieder zurück ins Haus.