Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Die Kunden suchen das Fachgeschäft"

DORTMUNDER SÜDEN Der Einzelhandel in den Stadtbezirken spürt zwar keinen grenzenlosen Kaufrausch unter seinen Kunden, aber das Geld fließt "kontinuierlich". Das sagte am Montag der Aktivkreis-Vorsitzende Hans Pingel aus Hörde.

von Von Peter Bandermann

, 10.12.2007

"Die Kunden suchen gezielt die Fachgeschäfte auf und lassen sich ordentlich beraten. Ich kann also nicht sagen, dass wir unzufrieden sind", so Pingel. "Es läuft gut in Aplerbeck" meldet auch Regina Holland-Erlei. Die Vorsitzende der Aplerbecker Werbegemeinschaft zieht ebenfalls die Fachberatung als Joker aus dem Ärmel. "Meistens sind wir im Vorort besser. In den großen City-Häusern fehlt oft das Personal, wenn es zu voll ist."

Ein weiteres Vorort-Plus: "Bei uns ist es nicht zu voll. Hier ist es ruhiger und gemütlicher." Schon jetzt flanierten wieder mehr Kunden über die neue Köln-Berliner-Straße. Zurück in Hörde: Der gemütliche Einkauf ist auch abseits der Altstadt möglich.  

In der Alten Benninghofer Straße, wo Silvia Eidt mit ihrem "Weiß & Bunt"-Lädchen glänzt. Hergezogen ist sie mit dem Deko-Fachgeschäft aus der Innenstadt, weil sie selbst der Hektik entkommen wollte. Mit viel Liebe fürs Detail führt sie ihre Kunden durch den Advent.

Was Hertie in Aplerbeck ist Dustmann in Hombruch: Ein "Frequenzbringer" - der an der Harkortstraße sogar Zuwächse registrieren konnte. Junge Mode und hochwertige Textilien, Parfümerieartikel und Spielwaren holen die Kunden in das moderne Vorort-Kaufhaus, so Dustmann-Geschäftsführer Johannes Schmiemann.

Bilanz nach zwei Adventwochenenden: "Wir sind zufrieden."