Die Leitung freihalten

16.02.2018, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einer Leitstelle überblicken die Mitarbeiter die eingehenden Notrufe. DPA

In einer Leitstelle überblicken die Mitarbeiter die eingehenden Notrufe. DPA © dpa

Selm. Wenn man sich in einer dringenden Notlage befindet, kann man entweder die Polizei oder den Rettungsdienst anrufen. Die Nummern 110 und 112 sind extra für Notfälle da. Bei einem Brand, einem Unfall oder einer anderen lebensgefährlichen Situation sind Polizisten, Feuerwehrmänner oder Ersthelfer in wenigen Minuten da, um zu helfen. Die Mitarbeiter in sogenannten Leitstellen nehmen die Anrufe an und fragen nach den wichtigsten Fakten: Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Personen sind betroffen oder verletzt? So können sie herausfinden, ob ein wichtiger Notfall vorliegt. Dann schicken sie einen Rettungswagen zu der Person, die angerufen hat. Ab und zu stellt sich dann heraus, dass sich der Anrufer einen Scherz erlaubt hat. Viele Mitarbeiter beim Notruf berichten, dass sie auch viele Telefonstreiche von Kindern und Jugendlichen annehmen. Für den Rettungsdienst ist das leider ein großes Problem. Denn in der Zeit kann die Telefonleitung für einen wirklich wichtigen Anruf blockiert sein. Ein Mensch, der wirklich Hilfe braucht, muss dann lange warten, bis ein Rettungswagen bei ihm ist. Manchmal können auch wenige Sekunden wichtig sein. Deswegen sollte man den Notruf niemals aus Spaß anrufen.Aileen Kierstein