Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Im Kino

Die Minions auf Weltreise

Köln Manchmal mausern sich Sidekicks und Randfiguren zu den heimlichen Stars eines Films. So etwa Scrat, die Eichhörnchen-Ratte in „Ice Age“. Oder die Minions, die gelben Heinzelmännchen aus „Ich – Einfach unverbesserlich“, die nun ihren eigenen Film haben.

Die Minions auf Weltreise

Die Minions paddeln durch die Gegend, um einen neuen Meister zu finden, und landen in New York.

Was trieben sie, bevor sie die willfährigen Jünger des Superhirns Gru wurden? Das kreative Team hinter „Minions“ (Kinostart am 2.7.) hatte völlige Freiheit, sich eine Legende für die Armee der drolligen Tunichtgute auszudenken. Alles möglich, Hauptsache lustig. Die Erzählung beginnt mit der Schöpfungsgeschichte. In grauer Vorzeit schwammen die Minions als Einzeller durchs Meer, wo sie unter den Fischen Herren und Meister suchten. Sie waren gut Freund mit dem T. Rex, dem sie giggelnd auf auf dem Rücken saßen.  

Sinnkrise

In der Steinzeit gingen sie Menschen zur Hand, sie trafen den Pharao und Dracula, zogen mit Napoleon nach Russland. Am Pol gründen sie ihre eigene Zivilisation, stecken aber bald in einer Sinnkrise, weil es niemanden gibt, dem sie dienen können. Ein Trio infernal (Kevin, Stuart und Bob) bricht auf, einen neuen Chef zu finden.

Ü-Eier mit Schweißerbrille galoppieren fröhlich durch die Weltgeschichte. Der Film von Pierre Coffin und Kyle Balda wird zur Slapstick-Parade, bordvoll mit großen und kleinen Gags. Schon das Brabbel-Idiom der Minions ist ein Lacher, phonetisch nahe am Spanischen, dazu englische Brocken und mehr. „Que paso“ und „thank yo“ in einem Atem.  

Bei den Hippies

Kevin und Co. landen in Amerika, wo Nixon als Präsident kandidiert, Hippies demonstrieren, die Minions zu ihren Latzhosen kommen und die Rolling Stones den Sound der Zeit prägen.

Später hören wir Hits von The Who, den Doors, den Kinks. Wir sind im swinging London der 60er, die Story borgt sich das Flair der „Austin Powers“-Filme.  

Jux-Revue

Rififi im Tower. Auf Weisung der Crime-Diva Scarlett Overkill sollen die gelben Döspaddel die Krone der Queen mopsen. Weiter geht die Jux-Revue mit Action, Dollerei, Schabernack. Tempo und Gagdichte sind hoch, das Finale verwurstet Motive aus „Transformers“, über allem liegt das Kichern ewiger Lausbuben. Kinder werden es lieben.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sondierungen in Berlin

Optimismus und Skepsis nach Jamaika-Gesprächen

Berlin Jamaika ausloten, Tag zwei: FDP und Grüne wollten am Donnerstag bei ihrem Treffen bei Blumenkohlsuppe und Streuselkuchen nicht zu sehr in Verletzungen der Vergangenheit rumwühlen. Nebenbei rumort es aber ordentlich - vor allem im konservativen Lager.mehr...

Fußball: Champions League

FC Bayern schlägt Celtic Glasgow ohne Probleme

MÜNCHEN Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München hat den Einzug in das Achtelfinale der Champions League wieder fest im Visier. Die Münchner gewannen am Mittwoch am dritten Spieltag der Gruppe B daheim 3:0 (2:0) gegen Celtic Glasgow.mehr...

Nach ersten Gesprächen

Jamaika: "Gutes Gefühl", aber steiniger Weg

Berlin Ein Anfang ist gemacht: Von einem "guten Gefühl" ist die Rede nach der ersten Jamaika-Runde von Union, FDP und Grünen. In den kommenden Tagen folgen weitere Gespräche nun Schlag auf Schlag. Allerdings ist der Weg bis zu einem Koalitionsvertrag noch lang und steinig.mehr...

Nach ersten Gesprächen

Jamaika: "Gutes Gefühl", aber steiniger Weg

Berlin Ein Anfang ist gemacht: Von einem "guten Gefühl" ist die Rede nach der ersten Jamaika-Runde von Union, FDP und Grünen. In den kommenden Tagen folgen weitere Gespräche nun Schlag auf Schlag. Allerdings ist der Weg bis zu einem Koalitionsvertrag noch lang und steinig.mehr...

Urteil naht

13 Jahre Haft gefordert: Camperin vergewaltigt?

BONN 156 Monate Freiheitsentzug – das fordert die Staatsanwaltschaft im Fall gegen einen 31-Jährigen. Dieser soll im April in der Nähe von Bonn eine junge Frau bedroht und vergewaltigt haben. Am Donnerstag soll das Urteil fallen. Der Angeklagte hat zum Vorfall eine völlig andere Sichtweise.mehr...

Politik

Sachsens Regierungschef Tillich wirft nach Wahlschlappe hin

Dresden (dpa) Bei der Bundestagswahl jubelte die AfD in Sachsen - und löste die CDU als stärkste Kraft im Freistaat ab. Nun zieht Regierungschef Tillich persönliche Konsequenzen. Seine CDU wird kalt erwischt.mehr...