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Die Müllabfuhr kommt nicht

Die Müllabfuhr kommt nicht

An vielen Stellen im öffentlichen Dienst in Lünen legen Mitarbeiter am Mittwoch ihre Arbeit nieder.(A) Schnitzler Foto: Michael Schnitzler

Wegen des Warnstreiks im öffentlichen Dienst müssen sich die Lüner Haushalte am morgigen Mittwoch auf zahlreiche Einschränkungen einstellen: Busse fahren nicht, die Müllabfuhr kommt nicht, städtische Kindertageseinrichtungen bleiben geschlossen, in der Verwaltung der Stadt arbeiten die Angestellten nicht. So bleibt zum Beispiel das Bürgerbüro im Rathaus geschlossen. Das heißt, wer einen Personalausweis beantragen oder aber verlängern will, kann dies Mittwoch nicht tun. Was steckt dahinter? Unter öffentlicher Dienst versteht man zum Beispiel das Tätigkeitsfeld von Menschen, die für die Verwaltung einer Stadt und die städtischen Betriebe wie die Müllabfuhr arbeiten. Für diese Menschen fordert die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in den Tarifverhandlungen mit deren Arbeitgebern, den Städten und Kommunen, höhere Gehälter. Weil die Arbeitgeber aber nicht soviel Geld mehr zahlen wollen als die Gewerkschaft fordert, sind die bisherigen Verhandlungen gescheitert. Um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, hat die Gewerkschaft Verdi jetzt ihre Mitglieder dazu aufgerufen, am morgigen Mittwoch nicht zu arbeiten. Damit hofft die Gewerkschaft, bei der nächsten Verhandlung nach Ostern ihre Interessen durchsetzen zu können.

Torsten Storks

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