Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Die Notizen vom 2. Bundesliga-Spieltag

Hamburg (dpa) Wissenswertes und Kurioses rund um den 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga:

Die Notizen vom 2. Bundesliga-Spieltag

Torhüter Jens Lehmann verabschiedet sich von den Stuttgarter Fans.

STIMMUNGSABFALL:Beim Warmlaufen konnte sich Jens Lehmann noch über den euphorischen Empfang der schwäbischen Fans freuen, nach den zwei Gegentoren gegen Leverkusen war die Stimmung des 38-Jährigen im Keller. Zumal er beim 0:1 durch Bayer-Stürmer Helmes unglücklich ausgesehen hatte. «Vorher gut und nachher schlecht», kommentierte Lehmann seine Laune rund um seine Bundesliga-Heimpremiere als Torwart des VfB Stuttgart.

DAUMENDRÜCKEN:Frenetisch wurde der brasilianische Fußball-Profi Dede im Dortmunder Stadion von den BVB-Fans begrüßt. Der 30 Jahre alte Abwehrspieler hatte sich vor einer Woche in Leverkusen einen Kreuzbandriss im Knie zugezogen und war am Montag operiert worden. Dennoch wollte Dede seiner Elf gegen Bayern München (1:1) unbedingt vor Ort die Daumen drücken. Dafür hatte der dienstälteste Borusse sogar Trouble mit den Ärzten in Kauf genommen, die seinen Ausflug auf Krücken nicht gerade begrüßten. In einem gelben Trikot mit der Aufschrift «Danke Fans» präsentierte sich Dede unter dem Jubel der Anhänger am Spielfeldrand.

JUBILARE:Bei Werder Bremen kamen in der Partie gegen Schalke mit Daniel Jensen und Clemens Fritz gleich zwei Akteure zu ihrem jeweils 100. Bundesliga-Spiel. Nationalspieler Fritz musste auf seinen Jubiläums-Einsatz allerdings bis vier Minuten vor Schluss warten. «Da er nach der EM erst später in die Vorbereitung eingestiegen ist, wollte ich ihm kein drittes Spiel innerhalb von nur einer Woche zumuten», sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf.

GEFANGENENCHOR:Hertha BSC präsentierte beim Heimspiel gegen Bielefeld die neue Vereins-Hymne. Überraschung für die Fans: Die Berliner Profis schmettern zu den Klängen der Oper «Nabucco» von Giuseppe Verdi: «Die ganze Welt wird uns heute siegen seh'n - ja wir siegen für Berlin.» Der berühmte «Gefangenenchor» löst übrigens Frank Zander ab, dessen «Nur nach Hause gehn'n wir nicht...» ausgeträllert hat.

ROTES TUCH:Stuttgarts Trainer Armin Veh gibt dem vor zwei Jahren wegen seiner Gehaltsforderungen in Ungnade gefallenen Danijel Ljuboja in dieser Saison eine zweite Chance, für die Fans der «Roten» bleibt der Serbe dagegen ein rotes Tuch. Als Veh den 30 Jahre alten Stürmer während der Heimniederlage gegen Leverkusen in der Schlussphase einwechselte, pfiffen die VfB-Anhänger und forderten in Sprechchören stattdessen den Einsatz von Eigengewächs Manuel Fischer.

UNVERSTÄNDNIS:Trainer Martin Jol nahm seinen Profi Ivica Olic nach dessen Schwalbe in der 68. Minute im Strafraum des Karlsruher SC nicht in Schutz. «In England geht das nicht und in Deutschland auch nicht», sagte der Coach des Hamburger SV und brachte kein Verständnis für das Abheben des Kroaten auf. «Olic ist eigentlich nicht so ein Spieler», wunderte sich der 52-Jährige, der seinem Stürmer seinen Unmut sicher mitteilen wird.

FRÜHAUFSTEHER:1899 Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick war am Samstag extra um 6.00 Uhr früh aufgestanden, um seinen nigerianischen Stürmer Chinedu Obasi im olympischen Fußball-Finale gegen Argentinien im Fernsehen zu sehen. Vergeblich: Denn Obasi spielte wegen einer Verletzung keine Minute. Manager Jan Schindelmeiser sah in der 0:1- Niederlage auch etwas Positives: «Nicht auszudenken, wenn er Gold geholt hätte. Dann wäre er beim Empfang des Königs und erst in einer Woche wieder hier.»

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Versprechen für die Zukunft

Hype um 12-jähriges BVB-Talent Moukoko

Dortmund Er ist erst zwölf Jahre alt, aber schon die Attraktion der Dortmunder U17-Fußballer. Youssoufa Moukoko versetzt die Fachwelt mit seiner Treffsicherheit ins Staunen. Der Einsatz des Deutsch-Kameruners im Kreis deutlich älterer Mitspieler sorgt jedoch für Diskussionen.mehr...

1. Liga

DFL terminiert erste Bundesliga-Spieltage

Frankfurt/Main (dpa) Der Hamburger SV muss an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen gleich dreimal am Freitagabend antreten. Das ergab die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage eins bis sechs durch die Deutsche Fußball Liga (DFL).mehr...

1. Liga

SC-Coach Streich kritisiert Kommerzialisierung des Fußballs

Freiburg (dpa) - Bundesliga-Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hat die zunehmende Kommerzialisierung des Profi-Fußballs kritisiert und vor dem Verlust von Fans gewarnt.mehr...

1. Liga

1. FC Köln denkt an Stadion-Neubau

Köln (dpa) Der 1. FC Köln will seine Zuschauereinnahmen verbessern und schließt einen Stadionneubau außerhalb der Stadt nicht aus. "Die Möglichkeiten, den Umsatz im Fußball zu steigern, sind ziemlich überschaubar", sagte FC-Präsident Werner Spinner im Interview des "Kölner Stadt-Anzeigers".mehr...

1. Liga

Bojan Krkic adelt die 05er: "Wer Fußball liebt, kennt Mainz"

Mainz (dpa) Spieler für viel Geld an prominente Clubs zu veräußern, ist Alltag bei Mainz 05. Einen gleich zweifachen Champions-League-Sieger wie Bojan Krkic zum FSV zu locken, ist dagegen einmalig in der Club-Historie.mehr...