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"Die Pläne der Post gehen am Bedarf vorbei"

APLERBECK Ein ganz neues Servicepaket will die Deutsche Post noch in diesem Jahr auf den Weg bringen. Postdienstleistungscontainer heißen die Automaten, die in drei verschiedenen Ausführungen angeboten werden.

von Jörg Bauerfeld

, 16.10.2007
"Die Pläne der Post gehen am Bedarf vorbei"

Am Edelstahlweg in Aplerbeck plant die Post den Standort für eine neue "Postinsel".

Und dies zunächst nur in Dortmund und in Bonn. Im Dortmunder Süden soll neben Hörde und Hombruch auch Aplerbeck von einer der neuen "Postinseln" profitieren. Eigentlich ein Grund zur Freude, verschwand doch im August die Postfiliale aus der Rodenbergstraße in Richtung Real-Markt und sorgte so für eine Dienstleistungs-Lücke im Ortszentrum.

Edelstahlweg

Jetzt flatterte der Bezirksvertretung Aplerbeck ein Schreiben der Verwaltung zur Kenntnisnahme auf den Tisch. Mit der Planungsabsicht der Deutschen Post, einen der neuen Dienstleistungscontainer am Edelstahlweg aufstellen zu wollen. Ein Vorschlag, der zumindest bei der CDU-Fraktion für Kopfschütteln sorgt. "Dies ist völlig am Bedarf vorbei gedacht", sagt Fraktionssprecher Volker Mais. Zum einen sei der Standort völlig falsch gewählt, "denn eigentlich benötigten wir so ein System im Ortszentrum." Zum anderen sei auch das Angebot der "Postinsel" des Systems "Post 24/7", so der offizielle Name, völlig unzureichend.

Denn statt den größtmöglichen Automaten aufzustellen, der neben einem Briefkasten, einer Packstation und einem Briefmarkenautomat auch die Möglichkeit bietet, sich Kontoauszüge ausdrucken zu lassen und Bargeld abzuheben, ist für Aplerbeck nur die zweitgrößte Lösung geplant. Eine System mit Packstation, Briefkasten und Briefmarkenautomat.

Postinsel geplant

Mit diesem Angebot sei die Post, so Mais, weit vom Kunden entfernt. Die Ideallösung für Aplerbeck sei ein Automat am Marktplatz, an dem die Bürger auch ihre Geldgeschäfte erledigen könnten.

Auf Anfrage unserer Zeitung erklärte Pressesprecher Dieter Pietruck von der Deutschen Post AG, dass es sich bei denen im Schreiben der Stadt aufgeführten Standorte orte noch nicht um die endgültige Lösung handeln müsse. Diese sein eher die "Idealvorstellungen" von Seiten der Post.