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Die Polen kommen

BOCHUM Wir sind Papst und sie waren Papst – so salopp formuliert das AKAFÖ, was Deutschland und Polen, was Bochum und Krakau und deren Universitäten verbindet. Gefeiert wird bei der „Polnischen Woche“ vom 22. bis 28. Oktober allerdings, dass mit dem Partnerschaftsvertrag von 1997 eine fruchtbare Zusammenarbeit begann.

19.10.2007

Gegenstand des Vertrags ist der Erfahrungsaustausch in den Bereichen Kultur, Kunst und in den sozialen Belangen zwischen den Bochumer und Krakauer Studierenden. Wie gut das funktioniert, wie die beiden Studentenwerke AKAFÖ und BRATNIAK aus scheinbar unüberwindlichen Gegensätzen ein festes Netzwerk von Kultur und Wissen geknüpft haben, das soll bei der Polnischen Woche deutlich werden. Zur Eröffnung am Montag (22.), 18 Uhr, im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität wird Kulturstaatssekretär NRW Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff erwartet. In der Jubiläumswoche werden Künstler und Kulturschaffende eingeflogen, um mehr als nur einen Hauch Krakau nach Bochum zu bringen. Auf dem Programm stehen u. a. eine Plakat- und Fotoausstellung der Postergalerie Kraków und Krakauer Studierender, Filme des Krakauer Filmfestivals und Leckerbissen aus der polnischen Küche von polnischen Köchen. Zusätzliche Höhepunkte sind das Eröffnungskonzert des „Diswojdas Orkiestra“, der polnische Film „Mitte“ von S. Mucha, der Pantomimen-Virtuose I. Krosny, ein Konzert der Ska-Band „Skangur“ mit der Newcomerband „Kid A“ als Vorgruppe und anschließender polnischer Party sowie die Aufführung des rabenschwarzen Theaterstückes „Nacht“ von Andrzej Stasiuk in zwei Sprachen. Vom 5. bis 11. November geht es dann zum Gegenbesuch nach Krakau. Zum Kulturexport gehören die Fotoausstellung „Betonschönheiten“, eine Gruppe Bochumer Jungschauspieler, die Bochumer Newcomer Band „Kalamazoo“, die Ska-Lokalmatadore „AlphaBoy School“, die Bochumer Vorzeige-Blueser „Groove & Snoop“ sowie DJ Toomsen der Tunes-Reihe und Festivalfilme „Blicke aus dem Ruhrgebiet“.  www.polnischekultur-ruhr.de