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Die Presseerklärung von DFB und DFL

Hamburg (dpa) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) haben zu den jüngsten Wett- und Manipulationsvorwürfen eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» könnten zwei «auffällige» Spiele im Jahr 2005 verschoben worden sein: die Erstliga-Partie Hannover 96 gegen 1. FC Kaiserslautern am 26. November (5:1) und das Zweitliga-Spiel Karlsruher SC gegen die Sportfreunde Siegen am 7. August 2005 (2:0). Die dpa dokumentiert die gemeinsame Stellungnahme im Wortlaut:

«DFB und Ligaverband hatten bislang keine Anhaltspunkte, dass die genannten Begegnungen manipuliert worden sein sollen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Verdachtsmomente bekräftigen DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Ligaverbands-Präsident Dr. Reinhard Rauball, dass beide Verbände eine umfassende Aufklärung der Angelegenheit anstreben und die Täter bei nachweisbaren Verfehlungen konsequent nach allen Möglichkeiten bestraft werden. Bereits am Samstagvormittag wurde das Unternehmen Sportradar mit einer Analyse der genannten Begegnungen beauftragt.

Im Rahmen des Wettskandals 2005, der bei einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 28. April 2005 in Mainz aufgearbeitet wurde, sind alle notwendigen Regelungen getroffen worden, dass eventuelle Spielmanipulationen mit der notwendigen Konsequenz geahndet werden können. In den aktuellen Fällen wird daher zeitnah alles, was an belegbaren Fakten zusammen getragen werden kann, gewissenhaft von DFB und DFL überprüft. Falls es erforderlich sein sollte, werden dabei die DFB-Rechtsgremien sofort Ermittlungen einleiten und ihre Entscheidungen treffen. Darüber hinaus werden DFB und Ligaverband wie in der Vergangenheit auch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden auf Wunsch bei ihrer Arbeit unterstützen.»

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