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Die Straße muss frei bleiben

09.03.2018
Die Straße muss frei bleiben

Ziemlich gerupft sehen die Büsche am Bürenbrucher Weg aus.schmitz © Foto: Reinhard Schmitz

Mit dem Frühling erwacht wieder das Leben in der Natur. Bäume und Sträucher werden grün und beginnen zu wachsen. Natürlich auch die Gebüsche, die entlang von Landstraßen gepflanzt sind. In den Bereich der Fahrbahn wuchern dürfen die Zweige aber nicht, weil das gefährlich sein könnte für Radfahrer oder auch Autos. Deshalb sind Mitarbeiter des Bauhofs des Kreises Unna, die dafür zuständig sind, zu einer Rückschnitt-Aktion zum Bürenbrucher Weg gefahren. Sie müssen sich um insgesamt rund 200 Kilometer Straße im Kreis Unna kümmern – und das natürlich auch noch auf beiden Seiten. Viel zu viel, um mit Handscheren arbeiten zu können. Stattdessen wurde ein sogenannter Gestrüppmäher an den Klein-Lkw geschraubt, der das Grün im Vorbeifahren absäbelt. Schön sieht das anschließend nicht aus. Manche Äste hängen wie zerfetzt kreuz und quer herum. Aber selbst Naturschützer halten das nicht für so schlimm. Die Pflanzen gehen daran nicht zugrunde, und bald werden Blätter die Wunden verbergen. Dann kommen auch die Vögel, um ihre Nester in den Zweigen zu bauen. Am liebsten in solchen, die Stacheln tragen. Denn die schützen vor Räubern wie Elstern oder Katzen, die sonst ihre Jungen fressen könnten.

Reinhard Schmitz