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Die Winter-Saison kann kommen

Tennis

Am 5. November starten die Dorstener Top-Teams im Damen- und Herrenbereich in die Wintersaison des Westfälischen Tennisverbandes. Mit den Herren des DTC und den Damen des TC Deuten sind zwei Teams aus der Lippestadt in der höchsten deutschen Winterliga vertreten, die zweiten Mannschaften aus Dorsten und Deuten sowie die erste Mannschaft des TV Feldmark treten in der Verbandsliga an.

DORSTEN

von Von Jan-Henning Janowitz

, 17.10.2016

Die Westfalenligisten haben schwere Gruppen erwischt. Der Dorstener TC bekommt es in seiner Gruppe unter anderem mit dem Bundesligisten BW Halle und dem Zweitligisten TC Iserlohn zu tun, der als Vize-Meister der 2. Bundesliga vor wenigen Tagen den Nachrücker-Platz in die Erstklassigkeit aufgrund finanzieller Gründe ablehnte. Machen diese beiden Teams ernst, wird Dorsten trotz der starken Besetzung der ersten Mannschaft sicher nur ein Platz hinter den Top-Favoriten bleiben.

Verstecken müssen sich Marcel Schröder & Co. aber keineswegs. Das eingespielte Team mit Vincent Jänsch-Müller, Alex Mannapov, Ralf Wilmink, Marcel Schröder und Tobi Deventer wird aller Voraussicht nach in einigen Spielen auch noch vom Niederländer Michel Meijer verstärkt. Der 31-Jährige aus Apeldoorn avancierte im Sommer zum Publikumsliebling des DTC und begeisterte die Fans auf und auch neben dem Platz. Dorsten startet am 5. November um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den TC GW Unna in die Saison.

Mit viel Rückenwind

Nach dem sicheren Klassenerhalt im Vorjahr und dem Aufstieg in die Westfalenliga im Sommer gehen die Damen des TC Deuten mit viel Rückenwind in die Spielzeit. Mit Linda Puppendahl (DTB 72) und Rückkehrerin Daniela Löchter (DTB 154) hat Deuten personell noch einmal enorm an Qualität gewonnen. Trotzdem wird das Ziel Klassenerhalt lauten, denn mit dem TC Union Münster und dem TC BW Halle muss Deuten gegen etablierte Zweit- und Regionalligisten antreten. Direkt am ersten Spieltag (5. November, 15.30 Uhr) ist Zweitligist Union Münster in der neuen Heim-Halle der TG Hüls in Marl zu Gast und wird wie in jedem Winter mit dem kompletten Bundesliga-Kader die Wintersaison angehen. Hinter diesen Top-Teams muss sich Deuten aber nicht verstecken und kann in den folgenden Spielen gegen GW Herne, TC RW Hagen und Tennispark Bielefeld die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren.

Keine Veränderungen

Personell nichts verändert hat sich beim TV Feldmark. André Albert, der sich gerade von einer Bandscheiben-Operation erholt, wird im Winter nicht eingreifen können, kann aber auf das eingeschworene Team aus dem Sommer zurückgreifen. Auf dem Papier haben die Feldmärker eine Gruppe erwischt, die durchaus den Gedanken an einen möglichen Westfalenliga-Aufstieg nicht abwegig erscheinen lässt, doch Albert dämpft die Erwartungen: „Wir wollen schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern und dann schauen wir, was geht. Jannik Rötlingsberger kommt erst zur zweiten Saisonhälfte aus den USA zurück und unser Niederländer Jake Mak steht ebenfalls erst ab Mitte Dezember zur Verfügung“, sagt Albert. Viel Verantwortung wird daher schon der junge Sean-Lennart Lange (Jahrgang 2001) tragen müssen, der in den ersten beiden Spielen die Spitzenposition einnehmen wird. Der TVF startet erst am 19. November mit einem Auswärtsspiel in Mettingen in die Saison.

Junge Kräfte

Junge Kräfte sollen mit Unterstützung der alten Hasen auch für den Klassenerhalt des DTC II in der Verbandsliga sorgen. Für Phil Jänsch-Müller, Tim Sondermann und Niklas Kleffmann wird die Wintersaison, in der es keine Regional- und Bundesligen gibt, eine große Herausforderung. Ruben Angrick steht von den Youngstern leistungsmäßig an der Spitze und wird ähnlich wie Sean Lange beim TV Feldmark zusammen mit Basti Beck & Co. für die Punkte sorgen müssen. Sollte aber die von Marcel Schröder angekündigte Unterstützung aus der ersten Mannschaft auch beim DTC II auflaufen, ist der Klassenerhalt in den Partien gegen den Gelsenkirchener TK, TV Emsdetten, SuS Bielefeld und THC Münster zu realisieren.

Klassenerhalt oder mehr?

Deutens zweite Damen treten im Winter mit Neuzugang Neele Kötterheinrich an und wollen schon in den ersten beiden Spielen in Erwitte und gegen Herdecke den Klassenerhalt fix machen. Das von Nicole Heinz angeführte Team könnte mit etwas Glück sogar um den Aufstieg mitspielen, doch diesem Gedanken erteilt die 24-Jährige zunächst eine Absage. „Salzkotten und Kaunitz sind auf dem Papier die Favoriten und das sollen sie auch schön bleiben. Wenn wir den Klassenerhalt sicher haben, können wir schauen, was noch geht“, sagt Heinz. Deuten tritt neben Heinz und Kötterheinrich mit Shanna Krimatschow, Julia Krimatschow und Karolina Loktev an und startet am 5. November mit einem Auswärtsspiel in Erwitte.

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