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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Hannover (dpa) Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch ihr drittes Spiel in der Qualifikation für die WM 2018 in Russland souverän gewonnen. 

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Torwart Manuel Neuer sichert den Ball vor dem hinter ihm heranspringenden Nordiren Josh Magennis. Foto: Julian Stratenschulte

Neuer: Auch im dritten Qualifikationsspiel stand die Null. Der Kapitän konnte sich beim Schuss von Magennis auszeichnen (39.).

Kimmich: Ließ dem schnellen Ward bisweilen zu viel Raum. Im Vorwärtsgang agierte der junge Münchner schon gewohnt druckvoll.

Boateng: Dem Abwehrchef unterliefen einige Stellungsfehler. Ließ Ward entwischen, musste am Strafraum foulen. Kurbelte vorzugsweise an.

Hummels: Der Münchner musste in etliche Duelle mit dem dynamischen Magennis. Gewann sie aber meistens. Beim 2:0 Vorbereiter per Kopf.

Hector: Der Kölner bearbeitete die komplette linke Seite. Ein Distanzschuss ging drüber (10.). Einmal getunnelt, sonst abgeklärt.

Khedira: Eine reife Leistung. Dynamisch und mit auffällig vielen Abschlüssen. Erstes Tor seit dem WM-Halbfinale gegen Brasilien. Der 29-Jährige behauptet im Mittelfeld seinen Platz neben Kroos.

Kroos: Sehr präsent als Gestalter aus der Tiefe. Der "Königliche" spielte viele kluge Pässe und schoss auch gefährlich (67.).

Müller: Diesmal mehr Vorbereiter, etwa bei Draxlers Tor. Präzise Flanke auf Götzes Kopf (4.). Ein abgeblockter Schussversuch (37.).

Özil: Diesmal führte er nur 45 Minuten als Zehner Regie. Leitete dabei beide Tore ein. Bot sich immer an, verteilte die Bälle.

Draxler: Der 23-Jährige wird im Nationaltrikot immer besser. Sehr dynamisch. Belohnte sich mit seinem dritten Länderspieltor (13.).

Götze: Der Dortmunder startete fast mit einem Kopfballtor (4.). Bewegte sich gut auf engstem Raum. Viele Aktionen - ohne Torkrönung.

Gündogan: Der Rückkehrer übernahm nach der Pause Özils Rolle. Schoss gleich gefährlich (49.), vergab aber eine gute Chance zum 3:0 (82.).

Mustafi: Der Verteidiger vom FC Arsenal durfte Boateng ablösen (69.). Erledigte den Job unaufgeregt, wagte zudem einen Volleyschuss (80.).

Volland: Der Leverkusener kam spät, aber überraschend nicht im Sturm, sondern als linker Verteidiger für Hector.

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