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Die ersten Schritte: «Fallen gehört zum Laufenlernen»

Fürth (dpa) Robben, krabbeln und irgendwann am Couchtisch hochziehen: Die ersten Schritte sind bei jedem Kind anders. Eltern sollten ihren Nachwuchs zum Laufen ermutigen und nicht zu ängstlich sein.

Die ersten Schritte: «Fallen gehört zum Laufenlernen»

Laufen lernen ist nicht leicht. Oft fällt man dabei auf die Nase. Das gehört dazu. Foto: Vincent Jannink

Die anderen Kinder stolpern schon munter durch die Gegend - nur das eigene will partout nicht laufen. Mutter und Vater können das Kind vorsichtig dabei unterstützen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Sich auf einen Zeitpunkt zu fixieren, an dem das Kind laufen können muss bringt gar nichts. «Eltern sollen sich keinesfalls Druck machen, wenn das Kind am ersten Geburtstag noch nicht laufen kann», sagt Maria Große Perdekamp von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Normalerweise lernten Kinder das zwischen dem 10. und 15. Monat.

Die Eltern beobachten am besten genau die Entwicklung des Kindes, rät die Expertin. «Wichtig ist, dass es krabbelt, robbt oder sich viel bewegt.» Helfen oder selbstständig werden lassen? Da sollten Eltern einen Mittelweg finden. «Vielleicht hilft es, das Kind mal nicht in den Buggy zu setzen, und es tapsen oder krabbeln zu lassen.» Geht ein Kind nur an der Hand, sollten Eltern es ermutigen, diese auch mal loszulassen. «Fallen gehört zum Laufenlernen dazu», ergänzt Große Perdekamp.

Dauern die Probleme an, hilft der Kinderarzt oder eine Entwicklungsdiagnostik bei der Erziehungsberatung. Kommt ein Kind einfach nicht allein auf die Beine, kann der Arzt eine Ergotherapie verschreiben. Und die Expertin weiß: «Allein der Zeitpunkt des Laufenlernens sagt noch nichts über die weitere Entwicklung aus.»

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