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Für Autos ist die Straße da für Fahrradfahrer der Radweg – was so einfach klingt, wird deutlich schwieriger, wenn Auto- und Radverkehr ihre Spuren kreuzen. Am Kreishauskreisel zeigt sich, dass die „fahrradfreundliche Stadt“ Unna doch eher eine Autostadt ist.

Unna

, 12.07.2018

Diskussionen zwischen Auto- und Fahrradfürsprechern grenzen oft an religiösen Dogmatismus. Statt des Miteinanders, wie es in Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung verlangt wird, gewinnt der interessierte Betrachter den Eindruck, dass Entscheidungen zugunsten der einen Verkehrsart zwangläufig zulasten der anderen geht. Am Kreishauskreisel ist es nun allerdings tatsächlich der Fall. Überlegungen der Stadt, wie der Dauerstau vom Kreisel über die Kantstraße zum Stadtring entschärft werden könnte, verärgern den ADFC. „Das ist Verkehrspolitik für den Autofahrer“, kritisiert Ortsgruppensprecher Helmut Papenberg. Denn ein besserer Verkehrsfluss für den motorisierten Verkehr würde durch einen Umweg und Wartezeiten für Radfahrer und Fußgänger erkauft. Sie würden den Kreisel-Ast der Viktoriastraße mit über eine Ampel überqueren müssen – und zwar in größerer Entfernung als bislang.

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