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Die klassische Art, ein Hotelzimmer zu buchen

20.03.2018
Die klassische Art, ein Hotelzimmer zu buchen

Das Hotel Selle liegt idyllisch im Grünen im Stadtteil Schwerin. Foto Hotel Selle © Hotel Selle

Castrop-Rauxel. Viele Menschen nutzen das Internet, wenn sie ein Hotelzimmer buchen möchten. Auf sogenannten Buchungsportalen, wie booking.com oder Hrs, bekommt man oft die günstigsten Preise. Und das Buchen dauert nur ein paar Klicks. Das ist gut für denjenigen, der das Hotelzimmer bucht. Für den Hotelbesitzer hat das nicht nur Vorteile.

Das liegt daran, dass die Buchungsportale Vermittlungsgebühren von bis zu 18 Prozent vom Hotelier verlangen. Das heißt: Kostet ein Zimmer 65 Euro pro Nacht, bekommt der Hotelbesitzer davon nur 53,30 Euro. 11,70 Euro gehen an die Buchungsplattform. Und genau das ist einer von mehreren Gründen, warum man bei einem Hotelier aus Castrop-Rauxel ein Zimmer nur per Telefon, E-Mail oder persönlich vor Ort buchen kann.

Markus Selle (45) heißt der Mann, der das Hotel Selle seit 1992 betreibt. Herr Selle liebt seine Arbeit und er mag den persönlichen Kontakt zu seinen Gästen. Und genau dieser Kontakt fällt ja zu großen Teilen weg, wenn man ein Hotelzimmer im Internet bucht. „Das ist schade und nicht meine Vorstellung davon, wie man ein Hotel führt“, sagt Markus Selle.

Herr Selle hofft, dass seine Art sein Hotel zu führen, auch in der Zukunft funktioniert. Sicher ist das aber nicht. Till Meyer

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