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„Die wilde Weiber-WG“ kommt im November

"Nix als Theater"

Susanne Zimmermann, Sigrid Hegemann, Ulla Winkelmann und Anne Deuser stehen vor einer auftrittsfertig ausgestatteten Bühne in den Räumen von „Nix als Theater“ an der Straße Kipsburg. Die vier Frauen lachen viel, versprühen eine Menge Vorfreude auf die Premiere des Stückes. Eine Premiere, die nicht so selbstverständlich ist wie an anderen Theatern.

HÖRDE

, 31.10.2016
„Die wilde Weiber-WG“ kommt im November

Sigrid Hegemann, Ulla Winkelmann, Regisseurin Susanne Zimmermann und Anne Meuser auf der Bühne von „Nix als Theater“, wenige Tage vor der Premiere des neuen Stückes „Die wilde Weiber-WG“ am 11. November.

Es ist nicht einmal ein Jahr her, da stand das Familien-Theater-Projekt von Susanne Zimmermann und ihrer Tochter Lisa vor dem Aus. Zu hoher Aufwand, zu hohe Kosten – die Zimmermanns brauchten eine Pause. Doch mit der Gründung eines Vereins fanden sie eine Lösung dafür, Finanzen und Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. „Die Mitgliedsbeiträge finanzieren die Miete. Wir ziehen Ende des Jahres Bilanz, was wir vielleicht verändern müssen. Aber ich kann es mir ohne das Theater nicht mehr vorstellen.“ Als Regisseurin Susanne Zimmermann das sagt, signalisieren Sigrid Hegemann, Ulla Winkelmann und Anne Deuser sofort hörbar Zustimmung.

Die unstudentische Wohngemeinschaft

Sie sind drei von insgesamt neun Mitwirkenden an „Die wilde Weiber-WG“. „Es ist immer wieder schön, wenn wir zusammen kommen, haben immer etwas zu lachen“, sagt Ulla Winkelmann. Das Publikum kann sich dessen ab dem 11. November vergewissern. Dann feiert das selbst geschriebene Stück Premiere, das in der einer ganz und gar unstudentischen Wohngemeinschaft spielt.

Hier haben „reifere Damen“ wie Gräfin von und zu Schlommer oder Sabine Schalt das Sagen. Sie suchen sich über das Internet die Krimiautorin Anne Ritter als neue Mitbewohnerin aus. Kurz darauf verschwindet eine Mitbewohnerin. Sebastian Bretschneider – gespielt von Benjamin Pieluche, dem einzigen Mann im aktuellen Ensemble – ermittelt. Doch nicht nur die Kriminalgeschichte ist Teil des rund 90-minütigen Stückes, es gibt auch viele amüsante Rückblicke in das Leben der Damen und Dialoge über Freundschaft und Liebesleben. In weiteren Rollen: Gudrun Kleinert und Angelika Tholl.

Vorbereitungen laufen seit Januar

Seit Januar laufen die Vorbereitungen auf das Stück. Das „Nix als Theater“-Team geht jetzt in die spannende Schlussphase vor der Premiere. Vom Spiel auf der Bühne bis zur Vorhang-Technik muss alles stimmen. Der kleine Saal der ehemaligen Gaststätte unweit der Gesamtschule Gartenstadt hat gerade einmal 39 Plätze. „Die wilde Weiber-WG“ ist das insgesamt zehnte Stück der Gruppe.