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Dieb tauscht Kruzifix gegen tote Taube aus

In der Krankenhauskapelle

Ein polizeibekannter 37-Jähriger hat am Montag ein ungewöhnliches "Tauschgeschäft" gestanden: Der Mann klaute ein Kruzifix aus einer Krankenhauskapelle - rechtfertigte seine Tat aber vor den Beamten damit, dass er schließlich auch etwas in der Kapelle zurück gelassen hatte. Und zwar eine tote Taube.

BOCHUM

18.11.2014

Der Mann war Polizisten, die im Streifenwagen unterwegs waren, am Montag gegen 13.30 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz aufgefallen. Der 37-Jährige hatte ein etwa 40 Zentimeter großes, stahlgeschmiedetes Kruzifix in der Hand. Als die Beamten nachfragten, was es damit auf sich habe, erklärte er, das Kreuz aus einer Krankenhauskapelle mitgenommen zu haben. 

Der 37-jährige Bochumer legitimierte seine Tat auch gleich mit einem etwas makabere "Tauschgeschäft". Er habe schließlich eine von ihm gefundene tote Taube auf dem Altar hinterlassen. In der Kapelle stellte sich heraus: Der Mann sagte die Wahrheit. Das Kreuz wurde von den Polizisten an seinen ordnungsgemäßen Platz zurückgebracht. Die Ermittlungen gegen den polizeibekannten Mann dauern an.

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