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Dienstleister wollen bei Nachsendeauftrag abkassieren

Düsseldorf. Ein Nachsendeauftrag ist ein praktischer Service, vor allem wenn man ihn online erledigen kann. Allerdings wollen verschiedene Dienstleister bei diesem Geschäft mitverdienen. Deshalb sollten Verbraucher bei der Auswahl des Internetanbieters vorsichtig sein.

Dienstleister wollen bei Nachsendeauftrag abkassieren

Einen Nachsendeauftrag sollten Verbraucher nur über die Internetseiten der Deutschen Post stellen. Auf anderen Wegen drohen Mehrkosten. Foto: Martin Schutt

Wer nach einem Umzug einen Nachsendauftrag für die Post einrichtet, sollte das nur über eine Webseite der Post tun. Denn im Netz stoßen Nutzer bei der Suche nach „Deutsche Post Nachsendeauftrag“ auch auf unseriöse Anbieter, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Diese leiten den Nachsendeauftrag nur an die Deutsche Post weiter, kassieren dafür aber eine deutlich höhere Gebühr als die Post. Die echte Post erreicht man im Netz unter www.nachsendeauftrag.de, https://shop.deutschepost.de/nachsendeservice oder www.umziehen.de. Die Kosten liegen bei 19,99 Euro für 6 Monate, 26,90 Euro für 12 Monate oder 34,90 Euro für 24 Monate. Wer einen Nachsendeauftrag stellt, sollte allerdings genau die Geschäftsbedingungen lesen und gegebenenfalls einigen Klauseln widersprechen, da auch Adressdaten an Dritte weitergegeben werden können. Dazu zählen etwa andere Postdienstleister.

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