Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Diese Bauarbeiten kommen in Ruhrgebiet und Münsterland

Mehr Staus in NRW durch neue Baustellen

Auf noch mehr Staus müssen sich Autofahrer in NRW in Zukunft einstellen. 130 neue Baustellen werden auf den Autobahnen eröffnet. Viele Projekte gibt es auch im Ruhrgebiet und im Münsterland. 

,

NRW

, 06.03.2018
Diese Bauarbeiten kommen in Ruhrgebiet und Münsterland

Auf den Autobahnen im Ruhrgebiet, so wie hier in Bochum, staut sich der Verkehr an Baustellen in Zukunft wohl noch häufiger. © dpa (Archiv)

Autofahrer müssen in Zukunft auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen durch viele neue Baustellen mit noch mehr Staus rechnen. „Das Baustellengeschehen wird sich in den nächsten Jahren drastisch verschärfen“, sagte die Direktorin der Straßenbauverwaltung, Elfriede Sauerwein-Braksiek, am Dienstag in Bochum.

In den kommenden zwei Jahren werden 130 Baustellen neu eröffnet und eine Rekordsumme von rund 2,5 Milliarden Euro verbaut. Im Vordergrund stehen Brückensanierungen und Neubauten sowie der sechsstreifige Ausbau.

A43-Ausbau zwischen Recklinghausen und Bochum

Die größten Projekte erwartet der Landesbettrieb Straßen.NRW im Rheinland im Bereich des Kölner Rings sowie des Ausbaus der A3 Richtung Norden.

Im Ruhrgebiet und Westfalen kommen große Projekte vor allem auf die A31, 33, 42, 43 und 45 zu. Die A43 wird zwischen Recklinghausen und Bochum auf sechs Spuren ausgebaut.

Das sind die Schwerpunkte im Ruhrgebiet und in Westfalen für 2018/2019:

  • A1: Zahlreiche Sanierungen zwischen Dortmund/Unna und dem Bergischen Land, darunter Brückenersatzbauten.
  • A1: Der Zeitpunkt für den sechsstreifigen Ausbau zwischen Münster-Nord und der Landesgrenze zu Niedersachsen ist noch offen. Der Bund strebt eine Lösung des Ausbaus in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) an.
  • A31: Deckensanierung vom Autobahndreieck Bottrop bis Kirchhellen-Nord sowie von Dorsten-West bis Schermbeck teilweise gestartet. Nach dem Abschluss wird der dazwischen liegende Abschnitt 2019 begonnen.
  • A33: Sanierungsarbeiten gehen weiter. Schwerpunkt zunächst nördlich Borchen bis südlich Paderborn-Schloß-Neuhaus. Dann Sanierung zwischen Borchen bis Autobahnkreuz Wünnenberg.
  • A40: An der Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg wird bis zum Neubau (ab 2020) immer wieder gearbeitet. In den Sommerferien 2018 wird die Brücke zweimal für etwa fünf Tage je Fahrtrichtung gesperrt.
  • A42: Zwischen Autobahnkreuz Essen-Nord und Gelsenkirchen-Zentrum geht kürzlich begonnene Sanierung bis Ende 2020 weiter. Mitte 2018 beginnen Sanierungen zwischen Duisburg-Nord und Duisburg-Neumühl mit Instandsetzung des Bauwerks „Bahnhof Grünstraße“. Alle Maßnahmen dauern bis Ende 2021.
  • A43: sechsstreifiger Ausbau zwischen Recklinghausen/Herten und Bochum/Riemke geht weiter. Insbesondere der Umbau des Autobahnkreuzes Herne nimmt Fahrt auf. Das „Highlight“ ist Herbst 2018 der Baubeginn des Tunnels im Verlauf der Süd-West-Rampe im Autobahnkreuz Herne.
  • A45: An der Lennetalbrücke ist der Abbruch der zweiten Brückenhälfte erfolgt und der Neubau angelaufen. Für das dritte Quartal 2018 ist der Baubeginn der beiden Talbrücken Kattenohl und Brunsbecke zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Nord vorgesehen.
  • A516: Im dritten Quartal 2019 beginnen umfangreiche Arbeiten zur Fahrbahn-, Brücken- und Lärmsanierung.