Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Diese Irrtümer gibt es rund ums Körperfett

Immer wieder hört man den Rat: Wer Fettpölsterchen loswerden möchte, sollte mindestens 30 Minuten Sport treiben. Doch stimmt das wirklich? Ein Gesundheitsexperte klärt auf.

Diese Irrtümer gibt es rund ums Körperfett

Was hilft gegen Speckrollen? Dass die Fettverbrennung erst nach 30 Minuten einsetzt, ist nur ein Mythos. Foto: Patrick Pleul

Köln (dpa-infocom) - Körperfett wird erst nach 30 Minuten Bewegung abgebaut? Fettpolster am Bauch und Po können durch gezielte Übungen verschwinden? Oft wird dies versprochen, doch viel Wahres ist nicht dran.

Nicht selten heißt es, dass die Fettverbrennung erst nach 30 Minuten Ausdauertraining einsetzt. So manch einer schlussfolgert daraus, Ausdauersport unter 30 Minuten bringt nichts - also kann man es gleich bleiben lassen. Aber unser Körper verbrennt fast immer Fett, egal ob in Ruhe oder Bewegung, erklärt Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln.

Wie viel und wie effektiv dies geschieht, hängt von der Intensität der Belastung und dem Trainingszustand ab. Auf Hochtouren läuft die Fettverbrennung bei moderater Intensität. Sie steigt mit zunehmender Belastungsdauer an und wird zusätzlich von der vorausgehenden Nahrungsaufnahme beeinflusst. Nur bei sehr intensivem, anaerobem Training wie einem kurzen schnellen Sprint wird kein Fett verstoffwechselt. Das heißt: Sport bei moderater Belastung lohnt sich.

Auch dass Fett an ganz bestimmten Körperstellen durch gezielte Übungen abtrainiert werden kann, ist leider ein Mythos. „Der Körper hat nur ein Stoffwechselsystem, deshalb kann das Fett nicht gezielt an bestimmten Stellen verbrannt werden“, wie Froböse sagt. Demnach gibt es zu einem ganzheitlichen Konzept aus Training und Ernährung keine Alternative.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Gesundheit

Sprechstunde beim Arzt per Handy oder Laptop

Mainz. Der Deutsche Ärztetag hat den Weg frei gemacht für eine ausschließlich telemedizinische Behandlung. Die Mainzer Kinderchirurgie sammelt als Vorreiter in Deutschland schon heute Erfahrungen mit Videosprechstunden.mehr...

Gesundheit

Was hilft dem Zappelphilipp?

Berlin. Ist ein Kind nur etwas hibbelig und unkonzentriert - oder leidet es an ADHS - dem Zappelphilipp-Syndrom? Diese Frage zu entscheiden, ist selbst für Experten nicht einfach. Eine neue Leitlinie soll helfen. Medikamente spielen darin eine prominente Rolle.mehr...

Gesundheit

Essen wichtigster Faktor für Gesundheit

München. Ob in den Supermärkten von Berlin, Peking oder New York: Weltweit bringt die Lebensmittelindustrie immer mehr angeblich oder tatsächlich gesunde Lebensmittel auf den Markt. Und das hat seinen Grund, wie eine neue Umfrage in fünf Ländern zeigt.mehr...

Gesundheit

So bleiben die Venen fit

Berlin. Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht erhöhen das Risiko für Gefäßerkrankungen. Wer seine Gefäße gesund erhalten möchte, kann in der Freizeit und im Beruf verschiedene Vorsorgemaßnahmen treffen. Ein paar Tipps im Überblick.mehr...