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18-jähriger Marler fuhr frontal in den Gegenverkehr - drei Menschen schwer verletzt

Fahrer wurden eingeklemmt

Bei einem Unfall am Samstagmorgen auf der Marler Straße (B 225) wurden zwei Autofahrer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt, ein Beifahrer erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.

Dorsten

von Von Guido Bludau

, 02.06.2012
18-jähriger Marler fuhr frontal in den Gegenverkehr - drei Menschen schwer verletzt

Der 18-jährige Marler und die 24-jährige Dorstenerin wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Gegen 9.40 Uhr war ein 18-jähriger PKW-Fahrer aus Marl vom Gewerbegebiet Dorsten-Ost in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs, als er aus bislang unbekannten Gründen nach links von seiner Fahrspur abkam und in den Gegenverkehr fuhr. Hier rammte der Fahranfänger frontal den blauen Mazda eines Dorstener Ehepaares. Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der 18-jährige Fahrer als auch die 24-jährige Fahrerin aus Dorsten in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Ein 36-jähriger Dorstener Beifahrer erlitt ebenfalls schwere Verletzungen, konnte aber aus dem Wrack befreit werden. Sofort nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden die Verletzten rettungsdienst- und notärztlich erstversorgt. Parallel dazu wurde von der Feuerwehr die technische Rettung vorbereitet. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurden die komplett deformierten Fahrzeuge geöffnet, um beide Insassen befreien zu können. Bei dem Mazda musste dazu das Dach abgetrennt werden.

Beim PKW des Fahranfängers mussten dazu beide Türen auf der Fahrerseite herausgenommen werden. Die 24-jährige Dorstenerin wurde so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg in eine Klinik der Maximalversorgung geflogen werden musste, Lebensgefahr kann hier nicht ausgeschlossen werden. Während der laufenden Rettungsmaßnahmen brach in einem der beiden Autos ein Feuer aus. Dieses konnte sehr rasch durch die Feuerwehr eingedämmt und gelöscht werden. Die Unfallopfer kamen hierbei zum Glück nicht noch zusätzlich zu Schaden. Im Einsatz waren die hauptamtliche Wache, die Löschzüge Altstadt und Hervest I. Vom Rettungsdienst wurden Rettungsmittel der Feuerwehren Dorsten, Schermbeck und Marl eingesetzt. Außerdem waren insgesamt drei Notärzte aus Gladbeck, Marl und dem des Rettungshubschraubers im Einsatz. Weitere Unterstützung lieferte der Leitende Notarzt des Kreises Recklinghausen, der ebenfalls vor Ort war.

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