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Abschied von der Familienbildungsstätte

Am 13. November

Die Tage der Familienstätte (FBS) an der Idastraße sind gezählt. Anfang Dezember ziehen die Mitarbeiter mit Sack und Pack ins Matthäusheim. Am 13. November (Sonntag) besteht die Möglichkeit, Abschied zu nehmen.

Holsterhausen

31.10.2016
Abschied von der Familienbildungsstätte

Elisabeth Ulfkotte, Michael Oetterer und Christa Möller (v.l.) laden zum Abschiednehmen ein.

Die Kartons liegen aber noch zusammengefaltet in einem der Seminarräume. "Wir haben ganz bewusst bisher aufs Packen verzichtet", sagt Mitarbeiterin Christa Möller. Denn die Menschen, die noch bis zum 13. November hier Kurse besuchen, sollen nicht das Gefühl haben, schon auf gepackten Kisten zu sitzen. Sie sollen sich bewusst von "ihrem" Haus verabschieden können. Am 13. November sind alle Menschen, die sich mit dem Haus verbunden fühlen, eingeladen, nach dem Familiengottesdienst um 9.30 Uhr in die FBS zu kommen. Hier gibt es Suppe und die Gelegenheit, durch die Räume zu streifen.

"Es gibt Menschen, die kommen seit 30 Jahren hierher und sind traurig, diesen Ort zu verlieren", weiß Christa Möller, die selbst vor 29 Jahren erst als Teilnehmerin, dann als Kursleiterin und schließlich als hauptamtliche Mitarbeiterin das Haus kennenlernte. "Ich kann nachvollziehen, dass viele es lieb gewonnen haben", sagt sie. Deswegen haben zunächst auch einige gesagt, dass mit dem Umzug ins Mat-thäusheim ihr Kurs enden werde. "Zum Glück ist es nicht soweit gekommen. 100 Prozent der Kurse werden weitergeführt, entweder in Wulfen oder an anderen Orten", sagt FBS-Leiter Michael Oetterer erleichtert.

Die "anderen Orte" stellen die Kirchengemeinden, die die FBS angefragt hat, damit zum Beispiel Mütter mit ihren Kindern weiterhin nur kurze Wege zu den Kursen laufen müssen. Im Pfarrheim St. Bonifatius wird sogar extra ein Pekip-Raum eingerichtet und die Lehrküche im Haus der Jugend wird der FBS für 60 Veranstaltungen gestellt.

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Das Team freut sich aber auch auf das "neue Terrain" in Wulfen und das große Kursangebot, das sie dort anbieten können. Nächste Woche beginnt der Umbau des Matthäusheims. Im Erdgeschoss werden Arbeitsplätze eingerichtet, der Pfarrsaal zum Gymnastikraum umgestaltet und ein Seminarraum geschaffen. Im Keller entsteht ein Yogaraum, ein Kidix-Raum und einer für Eltern-Baby-Kurse.

Die FBS muss umziehen, weil auf dem Gelände ein Haus für betreutes Wohnen gebaut werden soll. Erst 2018 wird aber der Umbau der ehemaligen Johanneskirche fertig sein. Erst dann kann die FBS dort einziehen. Deswegen dient das Matthäusheim als Übergangsquartier.

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