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Alu-Tafeln an Stelen erzählen vom Wirken Tisas

Im Museumsgarten

DORSTEN Ab der Dorstener Ruhr.2010-Local Heroes-Woche im September werden Stelen im Museumsgarten 25 Alu-Tafeln tragen, die vom Werk und Wirken der Dorstener Ehrenbürgerin Tisa von der Schulenburg erzählen – erschaffen von Schülerhand, in einem Workshop unter Leitung der Künstlerin Judith Hölzle.

04.08.2010

Viel leuchtender, viel gelber hatte Mechthild Deeken-Jatzkowski die Beton-Stelen an den Tag in Erinnerung, als die Kunstvereins-Mitglieder die Farbe ausgesucht hatten. Doch der jetzt angelieferte moderate Beige-Ton gefällt ihr weitaus besser. „Passt farblich sehr gut zu den Aluminium-Köpfen, die im September aufgesetzt werden“, meinte die stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins, als Mitarbeiter des Tiefbauamtes die Sockel am äußeren Ende der Wall- und Grabenanlage nahe der St. Ursula-Pforte am Ostwall einbetonierten.  "Erinnerungsgarten für Tisa“ heißt das Skulpturen-Projekt, für dessen regelmäßige Pflege der Dorstener Kunstverein das St. Ursula-Gymnasium mit ins Boot holen will. „Durch die Patenschaft sollen die Schüler eine Beziehung zu dem Kunstwerk bekommen. “ Immerhin haben Realschüler und Gymnasiasten von St. Ursula bereits bei der kreativen Erstellung mitgewirkt. 1,10 Meter hoch werden die mit einem Graffiti-Schutz versehenen und sandgestrahlten Stelen aus dem Boden ragen. Darauf kommen die 40 mal 60 Zentimeter großen Quader, an deren vier Seiten sich die Tisa-Platten befinden. Ein Projekt, das nahezu ausschließlich von Jugendlichen ungesetzt wird. Nicht nur Schüler, sondern auch Azubis sind dabei: „Die Platten werden gerade in der AV-Lehrwerkstatt in Marl bearbeitet“, so Mechthild Deeken-Jatzkowski. Und auch die Pflasterarbeiten werden von Azubis der städtischen Grünflächen-Abteilung übernommen, die zudem eine Hainbuchenhecke pflanzen.

Nicht nur die Stadt hat den Kunstverein unterstützt: Die Mensing-Stiftung finanziert eine Ruhebank, das Unternehmen Voßbeck-Elsebusch hat den Beton spendiert, das Metallwerk Kleinken fertigt die Sponsorentafel und die Firma Circel hat für die Pflastersteine gesorgt.

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