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Ampel hielt SB 26/27 zwischen Barkenberg und Herten auf

Buslinie SB 26 kam nicht

Die Buslinie SB 26 von Barkenberg nach Marl ist auch gleichzeitig die Buslinie SB 27 von Marl nach Herten. Ein Fahrzeug, zwei Routen. Das hat Folgen für die Fahrgäste. Am Dienstag mussten viele Fahrgäste fast eine Stunde in der Kälte ausharren.

Dorsten

, 20.02.2018
Ampel hielt SB 26/27  zwischen Barkenberg und Herten auf

Busse der Vestischen am ZOB in Dorsten: Der SB26/27 der Vestischen kam am Dienstag mit großer Verspätung in Dorsten an. Eine Baustellenampel blockierte die Linie. © Marie Rademacher

Zwischen Barkenberg und Herten gibt es eine Verbindung: die Buslinie SB 26 beziehungsweise SB 27 der Vestischen. „Wir schildern im Marl einfach um, der Bus fährt dann weiter Richtung Barkenberg oder in die Gegenrichtung nach Herten“, sagte der Sprecher der Vestischen, Norbert Konegen, am Dienstag auf unsere Anfrage. Grund für die Nachfrage war eine Beschwerde von Barkenberger Bürgern, die am Dienstagmorgen, kurz vor 9 Uhr, vergeblich auf ihren Bus an der Haltestelle am Heidbruch gewartet hatten. „Der kam einfach nicht, ich bin dann nach 50 Minuten Wartezeit völlig durchgefroren wieder nach Hause gegangen“, sagte eine 76-jährige Anruferin der Redaktion. Ihren Arzttermin in Dorsten musste die Anruferin sausen lassen.

Ampel sprang nicht auf Grün um


Grund für das Ausbleiben des Busses war laut Auskunft der Vestischen eine Baustellenampel in Herten. „Die sprang nicht auf Grün um“, so Konegen. Irgendwann habe die Polizei dann eingegriffen, um den Fahrzeugstau an der defekten Ampel aufzulösen. „Da hatte unser Bus dann schon über 50 Minuten Verspätung“, sagte Konegen. Davon wurden die Wartenden an den mehr als 40 Haltepunkten der SB 26/SB27 zwischen Herten, Marl und Wulfen-Barkenberg eiskalt erwischt. „Die Sonne hat zwar schön geschienen, aber nach 50 Minuten hab ich meine Füße kaum noch gespürt“, sagte die 76-jährige Barkenberger.

Berufstätige war verzweifelt

Besonders leid habe ihr eine Mitfahrerin getan. „Sie musste doch pünktlich auf der Arbeit sein und hat extra einen Bus eher nehmen wollen, um rechtzeitig da zu sein.“ Auch ein Jugendlicher habe am Heidbruch gestanden. „Der ist dann nach Hause zurückgekehrt und mit dem Fahrrad an uns vorbeigefahren.“ Norbert Konegen entschuldigt sich im Namen der Vestischen bei den Fahrgästen. „Das tut uns wirklich sehr leid, aber das war höhere Gewalt.“ Die lange Fahrstrecke sei für die Vestische normalerweise kein Problem: „Wir sparen so ein Einsatzfahrzeug.“

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