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Ape-Freundeskreis zu Gast in Üfte

Imposante Vespacars

SCHERMBECK Das zweite Sommerfest des unabhängigen Freundeskreises "West Side Piaggio Ape" fand am Wochenende in der Uefter Widau statt. 15 Freunde dreirädriger Vespacars kamen mit ihren Fahrzeugen aus ganz Nordrhein-Westfalen zur Kolping-Begegnungsstätte.

von Von Helmut Scheffler

, 08.08.2010

Die Besitzer der Vespacars, die von den Italienern wegen ihrer Nützlichkeit „Ape“ (= Biene) genannt werden, folgten der Einladung des Schermbeckers Stefan Heier, der selbst seit sieben Jahren Besitzer eines hellblauen Vespacars ist. Das zwölf PS starke Fahrzeug stammt aus dem Jahre 1989. Viele Gäste kannten sich schon aus der Zeit vor der Gründung des Freundeskreises „West Side Piaggio Ape“. Damals gehörten die meisten der „Piaggio-3-Rad-Interessengemeinschaft Deutschland“ an. Samstagmorgen stand eine Ausfahrt auf dem Programm. Da Stefan Heiers Ape streikte, musste er als Beifahrer in Thomas Oettermanns „Ape classic“ aus dem Jahre 2007 Platz nehmen. Das ist eines der neuesten Modelle der Firma Piaggio im italienischen Portadella.

Nach einer Besichtigung der Ziegenkäserei Sondermann in Lembeck wurden die illustren Fahrzeuge beim Durchfahren der Mittelstraße zu Blickfängen. In irgendeiner Form waren alle Ape-Besitzer stolz auf ihre Fahrzeuge, und so erläuterten sie den Besuchern nur allzu gern die technischen Besonderheiten ihrer „Bienen“. Zweiradmeister Franz List fuhr eine knallgelbe „Ape“, die als Sonderanfertigung für eine italienische Kommune verkauft wurde. Weil er viel transportieren muss, hat List noch einen Dachgepäckträger aufgebaut. Der Walsumer Hans Zuchowski fährt mit seiner „Ape 50“ täglich zur Arbeit. Zwei Scheinwerfer auf dem Dach dienen als Lichthupe. Seine weinrote „Ape TM 2“ muss der Dorstener Bernd Lunkait mit der Pudeldame Jenny teilen.

„Ape-Fahrer lieben es, mit einem Minimum an Technik und Ausstattung sehr weit zu kommen“, versuchte der Essener Burkhard Tech den typischen Ape-Fahrer zu charakterisieren. Manche schlafen sogar in einem Aufbau auf engstem Raum, statt einen Gästeraum zu buchen. Ein Teil der Besucher zog es allerdings vor, lieber im geräumigeren Zelt auf dem Gelände der Kolping-Begegnungsstätte zu übernachten.