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Auf Entdeckungstour in Alt-Wulfen

Unbekannte Seiten

Mit dem Fahrrad erkundeten am Samstagnachmittag rund 20 Bürger Unbekanntes in Alt-Wulfen. Unter der Leitung von Christian Gruber starteten die Teilnehmer an einem eigentlich bekannten Ort in der Dorfmitte: der Matthäuskirche.

WULFEN

von Von Guido Bludau

, 22.08.2010
Auf Entdeckungstour in Alt-Wulfen

Auch versteinerte Muscheln in den Mauerresten der Kirche konnte man entdecken.

Aber schon hier gab es einiges zu entdecken, was erst auf dem zweiten Blick auffällt. So sind versteinerte Muscheln in die Mauern der Kirche eingelassen. Die Steine für den Bau der Kirche stammen nämlich aus der Hohen Mark und anhand dieser Muschelabdrücke kann belegt werden, dass bis dorthin vor Millionen Jahren einmal das Meer reichte. Außerdem gibt es hier unter anderem auch die älteste Uhr Wulfens: eine Sonnenuhr an der Südseite des Kirchengemäuers.

So ging es weiter über die älteste Brücke am Brosthausener Weg, zur ehemaligen Wienbecker Mühle und anschließend zur fränkischen Friedhofsanlage, aus dem Jahre 600 n. Chr., direkt neben der Weseler Straße. In einer zweistündigen kurzweiligen Tour wurden über ein dutzend Stationen angefahren, die eigentlich vor der Haustür liegen, aber doch ein wenig der Erklärung bedurften. Der Tourleiter wusste zu jedem Punkt eine kleine Geschichte zu erzählen und so endete die Tour im Wulfener Gewerbegebiet bei einem Prinzen vor der Haustür.

Aufgrund der guten Resonanz und den zufriedenen Tourteilnehmern könnte sich Christian Gruber vorstellen, eine neue Radtour zu unbekannten Stellen vor der Haustür zu planen. Nächstes Mal aber im Dorstener Stadtteil Barkenberg.  

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