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Bewährungsstrafe für Kinderschänder

Sexualtherapie angeordnet

Das Essener Landgericht hat am Mittwoch einen 46-jährigen Kinderschänder aus Dorsten zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Richter der 5. Strafkammer ordneten außerdem an, dass sich der Angeklagte einer Sexualtherapie unterziehen muss. Andernfalls müsse er doch noch ins Gefängnis.

ESSEN/ DORSTEN

von Von Martin von Braunschweig

, 25.08.2010

Der Prozess fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der 46-Jährige soll dabei gestanden haben, im Jahr 2008 die beiden Kinder von Bekannten in mehreren Fällen sexuell missbraucht zu haben. Die Eltern der damals acht und neun Jahre alten Opfer sollen mindestens einmal im Monat samstags zum Dartspielen gefahren sein. An diesen Tagen sollen sie den Angeklagten gebeten haben, auf die Kinder aufzupassen. Der 46-Jährige soll seine Opfer regelrecht eingeschüchtert haben, um seine sexuellen Übergriffe zu ermöglichen.   Laut Urteil redete er ihnen ein, in ihren Körpern steckten „Bomben“, die er heraus saugen müsse. Die Kinder sollen die Missbrauchs-Taten deshalb aus Angst über sich haben ergehen lassen.

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