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CDU spricht sich für Schulverbünde aus

Schulschließungen

Geht es nach Willen der CDU-Fraktion, wird die Diskussion über die Schließung von Dorstener Grundschulen erst einmal vertagt.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 31.08.2010

„Mit Ausnahme für das langsame Auslaufen der Agatha II-Schule werden wir in diesem Jahr weiteren Schließungsbeschlüssen nicht zustimmen“, erklärte Fraktionschef Bernd Schwane. „Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben“, so fasste Schwane den Tenor der CDU-Fraktionssitzung am Montag zusammen. „Es gibt noch eine Menge offener Fragen“, habe seine Fraktion nach Gesprächen mit Fachleuten und Vertretern der von der Schließung betroffenen Agatha II-, Wichern- und Johannesschule erfahren.

Die CDU will bis 2011 prüfen, wie räumliche Überhänge abgebaut werden können. „Daneben wollen wir warten, ob sich die Schülerzahlen an einigen Standorten stabilisieren.“ Die CDU spricht sich für Schulverbünde aus. „Durch unbesetzte Rektorenstellen und die damit unbesetzte Schulleitung hat es an einigen Schulen erhebliche Schülerabwanderungen zu anderen Schulen gegeben, dem könnten wir dadurch begegnen.“

Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Verbünde, zum Beispiel von Agatha- und Kardinal-von-Galen-Schule begrüßt die CDU. Ein mittelfristiger Verbund der Zwergschulen in Altendorf, Östrich und Deuten sei eine Chance, „die drei Dorfschulen dauerhaft zu sichern“. Auch die angedachten Verbünde von Pestalozzi- und Johannesschule sowie Bonifatius- und Antoniusschule würden neben einer besseren Vertretungsregelung „wieder feste Schulleitungen bedeuten“. Die CDU will konfessionelle Bekenntnis-Grundschulen neben Gemeinschafts-Grundschulen erhalten. „Das ermöglicht eine breite Schullandschaft in unserer Stadt, wie es auch die Landesverfassung vorsieht.“

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