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Claudia Schäfer über ihre Arbeit mit Eichhörnchen

Auffang-Station

Seit dem Pfingssturm "Ela" sind zahlreiche Eichhörnchen ohne Heimat. Claudia Schäfer kümmert sich in ihrer Auffang-Station darum, die kleinen Nagetiere wieder fit für das Leben in der Wildnis zu machen. Im Interview erklärt sie, worauf es bei der Pflege der Eichhörnchen ankommt.

Dorsten

, 14.07.2014 / Lesedauer: 2 min
Claudia Schäfer über ihre Arbeit mit Eichhörnchen

Claudia Schäfer wildert seit vier Jahren Eichhörnchen aus.

Am wichtigsten sind die ersten Stunden nach dem Auffinden. Da Eichhörnchen einen sehr schnellen Stoffwechsel haben, können sich vorhandene Krankheiten auch schnell ausbreiten. Außerdem ist die Diagnostik sehr schwierig, da sich die Symptome bei Wildtieren erst sehr spät bemerkbar machen.

 Am besten sollten sie den Eichhörnchen-Notruf anrufen. Von mir und meinen Kolleginnen gibt es wichtige Hinweise und eine Anleitung für die ersten Stunden. Danach werden sie so schnell wie möglich an eine der 80 Auffang-Stationen in Deutschland vermittelt. Die Jungtiere dürfen bis zu einem gewissen Alter nur eine bestimmte Milchsorte trinken, alles andere verträgt das Magen-Darm-System noch nicht.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Die Eichhörnchen-Auffang-Station von Claudia Schäfer

Seit vier Jahren betreibt Claudia Schäfer eine Auffang-Station für Eichhörnchen mit dem Ziel, mutterlose oder kranke Jungtiere nach einigen Wochen auszuwildern.
13.07.2014
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Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Claudia Schäfers Auffang-Station für Eichhörnchen© Foto: Nickel
Schlagworte Dorsten

 Ich habe insgesamt vier Stationen. Die jüngsten und schwächsten Tiere kommen zunächst in eine Katzenbox, die nächste Station ist eine Voliere in einem meiner Zimmer. Danach geht es nach draußen: Auf der Terrasse steht eine weitere Voliere, die letzte Station befindet sich dann im Obstgarten. Hier können die Tiere durch eine Öffnung ab einem gewissen Zeitpunkt von alleine nach draußen. Viele meiner ehemaligen Eichhörnchen kommen aber auch immer mal wieder zum Fressen zurück. Generell versorge ich die Tiere immer regelmäßig mit Milch, Nahrung und Medizin.

Durch die vielen umgestürzten Bäume waren die Zugänge zu den Kobeln, also Nester der Eichhörnchen, versperrt. Die Muttertiere sind nicht mehr zu ihren Jungtieren gekommen, da die Bäume teilweise erst nach Tagen wieder aufgerichtet wurden. Bei mir sind dadurch einige neue Eichhörnchen hinzu gekommen, insgesamt kümmere ich mich derzeit um neun.  

DER EICHHÖRNCHEN-NOTRUF
- Der Eichhörnchen-Notruf ist die erste Anlaufstelle, wenn irgendwo ein krankes, umherirrendes oder mutterloses Eichhörnchen gefunden wird. Die Mitarbeiterinnen am Telefon können dann Tipps für die Erstversorgung geben.
- Zu erreichen ist der Notruf täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 10 bis 12 und von 17 bis 19 Uhr unter 0700 200 200 12.
-  gelangen Sie direkt zur Homepage des eingetragenen Vereins.

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