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Denkmalschutz mit Bauchschmerzen

SCHERMBECK Der Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Schermbeck hat dem Denkmalschutz für ein Wohnstallhaus im Außenbereich von Altschermbeck nahe der Ortsgrenze zu Dorsten-Rhade nur mit erheblichen Bauchschmerzen zugestimmt.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 15.08.2008
Denkmalschutz mit Bauchschmerzen

Nach zwölf Jahren und einem längeren Rechtsstreit wird dieses Wohnstallgebäude jetzt unter Denkmalschutz gestellt.

Vor allem bei der CDU gab es Befürchtungen, durch die Eintragung in die Denkmalliste finde eine "klammheimliche Enteignung" statt, durch die die Eigentümer in Zukunft vor erhebliche Probleme gestellt würden. Aber der vorgeschlagene Kompromiss, nur die äußere Hülle des Gebäudes unter Denkmalschutz zu stellen, sei kein praktikabler Weg und im Gesetz nicht vorgesehen, erklärte der sachkundige Bürger Erich Rütter: "Bei der jetzt getroffenen Regelung bleiben Umbaumaßnahmen grundsätzlich möglich, sie müssen lediglich in Abstimmung mit der Denkmal-Behörde erfolgen."

Dies unterstrich auch die Gemeinde-Verwaltung. Günther Hoppius betonte: "Denkmalsschutz darf schließlich nicht zur Unwirtschaftlichkeit führen und die Eintragung in die Denkmals-Liste keinen nutzlosen Steinhaufen hinterlassen."

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