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Die 1. Dorstener Bierbörse ist eröffnet

600 Biersorten

Pünktlich um 15 Uhr am Freitagnachmittag hieß es: "Bier frei!" Noch bis Sonntag können jetzt durstige Kehlen aus über 600 Biersorten bei der 1. Dorstener Bierbörse ihren Favoriten wählen. <b> Was sagen Sie zur Bierbörse?</b>

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 20.08.2010
Die 1. Dorstener Bierbörse ist eröffnet

Gute Laune hatten Wolfgang Behrla, Carola Jansen, Ingrid und Helmut Zemelka (v.l.) auf der 1. Dorstener Bierbörse.

Kein Bier vor vier. Ein Spruch, den Christel Briefs eigentlich immer ganz schön fand. Doch gestern ging es nicht anders: Da waren es mindestens vier Bier vor vier. Aber das muss man der stellvertretenden Bürgermeisterin zu Gute halten: Die Gläser waren nicht voll. „Ein, zwei Zentimeter“ – mehr bestellte Christel Briefs nicht, als sie am Freitag ab 15 Uhr auf dem Rundgang mit Politikern und Veranstaltern die dreitägige Dorstener Bierbörse eröffnete. Dabei hätte sie doch mehr trinken können: Da Bürgermeister Lütkenhorst mit dem Wohnmobil durch Italien tourt, warteten Bürgermeister-Limousine samt Fahrer auf die Stellvertreterin.

Urlaubswetter herrschte an der Wall- und Grabenanlage, als die Zapfhähne an den Verkaufsständen das Kommando „Bier frei“ bekamen. Schon nachmittags bewirteten die Schank-Leute die ersten Gäste. „Die Mönche haben schon immer gewusst, was gut ist“, lautete das Urteil von Christel Brief über das Ettertaler Klosterbier, das sie am Bier-Karussell kostete. Typisch Christdemokratin halt. Ganz schön auseinander gingen die Meinungen am Pavillon der Grimberger Abteikirche, an dem als Geistliche verkleidete Wirte rotes Kirschbier servierten. „Viel zu süß“, monierten die einen, „leckeres Frauenbier“ lobte Jocelyn Schwartmann von der Agentur „Interevent“, die als Franchisenehmer des Veranstaltungsbüros Nolde aus Leverkusen die Bierbörse nach Dorsten geholt hatte. Nolde-Mitarbeiterin Adriana Rotondaro gab Dorsten als Veranstaltungsort übrigens gute Noten: „Die Lage hier am Wasser ist toll“, sagte sie. Und weiter zum Zywiec-Stand.

„Schmeckt wie auf dem Marktplatz von Rybnik“, befand Michael Wronker (WIR für Dorsten), der den Bier-Rundgang bis zum Ende absolvierte. „Schmeckt wie auf dem Altstadtfest“, konterte Interevent-Chef Thomas Hein am Köstritzer-Stand des Holsterhausener Bierbörsen-Neulings Peter Abel.   Das Andechser („sehr süffig“) konnte aber weder das polnische Helle noch das Dunkle mit der blonden Seele toppen. Zum Schluss ein Präsent vom Haus der 131 Biere für Christel Briefs, Cannabis-Gerstensaft inklusive. Biergermeisterin müsste man sein.  

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