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Die Hervester Straße wird ab 17. Oktober repariert

Sanierungsstau an vielen Stellen

Ab Montag (17. Oktober) wird die Hervester Straße in Wulfen saniert. "Endlich", werden viele Autofahrer sagen. Auf anderen Bundes- und Landesstraßen im Stadtgebiet herrscht aber weiterhin ein Sanierungsstau.

Dorsten

, 11.10.2016
Die Hervester Straße wird ab 17. Oktober repariert

So sieht der der Straßenbelag an einigen Stellen der Hervester Straße aus.

In sieben Abschnitten soll die Hervester Straße binnen drei Wochen zwischen B 58 und Umgehungsstraße saniert werden. Der erste Arbeitsabschnitt beginnt am Orthöver Weg bis zur Straße Kleiner Ring. Dort wird mit den Fräsarbeiten angefangen. Während der gesamten Bauzeit des ersten Abschnitts wird der Verkehr über die gefrästen Fahrbahnflächen laufen können. In diesem Abschnitt wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt.

Vollsperrungen vorgesehen

In allen anderen sechs Bauabschnitten wird der Asphalt durch Vollsperrungen der Straße neu gebaut. Die aktuellen Sicherheitsvorschriften lassen ein halbseitiges Arbeiten nicht zu, hieß es am Dienstag von Straßen-NRW via Pressemitteilung. Im direkten Anschluss der Arbeiten wird auch die Fahrbahnmarkierung erneuert. Eine Umleitung für alle Abschnitte ist über die Straßen Dülmener Straße, Marler Damm, Wulfener-, Dorstener-, Halterner Straße bis zurück zur Hervester Straße großräumig ausgeschildert. Straßen-NRW bittet die Anwohner/Anlieger der Hervester Straße, die zwischen dem 17. Oktober und 12. November ausgeschilderten Parkverbote zu beachten.

Info für Anlieger

Die Stadt Dorsten will die Anlieger/Anwohner am Montag (17. Oktober) über diese Baumaßnahme im Rathaus informieren, so Stadtsprecherin Lisa Bauckhorn. Das Land investiert rund 300.000 Euro in die Sanierung der L 608. Der Technische Beigeordnete der Stadt, Holger Lohse, hat den Zustand der maroden überörtlichen Straßen auf einem Stadtplan dokumentiert. Demnach rumpelt es in Dorsten gewaltig. Zehn Straßen, für die der Bund oder das Land zuständig sind, hat er rot eingefärbt. Sie weisen zumindest in Abschnitten schwere Schäden auf.

Acht weitere Fahrbahnen, in Blau gehalten, haben nach seiner Einschätzung leichte Schäden. „Es liegt nicht am Willen, dass etwas passieren muss“, weiß Lohse aus Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßen-NRW, „sondern am Geld.“ Vor allem die Verantwortlichen in Düsseldorf tun sich nach seiner Erfahrung schwer, Geld für eine umfassende Asphalt-Reparatur bereitzustellen. Da wird lieber mal ein Schild aufgestellt und bis auf Weiteres ein Tempolimit angeordnet, als einen Bautrupp zu schicken.

Mehr Druck ausüben

Dorsten ist mit diesen Problemen nicht alleine, in anderen Kreisstädten ist der Zustand der Landes- und Bundesstraße nicht weniger holprig. In einer Bürgermeister-Konferenz war davon die Rede, „mehr Druck auf die Landesregierung“ auszuüben. Es stehen schließlich Wahlen vor der Tür. Holger Lohse nennt es deutlich vorsichtiger einen „Appell“. Dabei denkt er nicht nur an die gebeutelten Autofahrer. „Das hat auch mit Wirtschaftsförderung zu tun. Der Zustand von Straßen kann über die Ansiedlung oder den Verbleib einer Firma entscheiden.“