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Die Kulturstiftung hat eine besondere Busfahrt organisiert

Lesung mit Claude-Oliver Rudolph

Die Schermbecker Kulturstiftung hat sich nach Angaben ihres Geschäftsführer Friedhelm Koch für ein Projekt "kräftig ins Zeug gelegt". Und hofft deshalb, dass sich möglichst viele an dieser besonderen Bus-Tour teilnehmen.

SCHERMBECK

von Von Michael Klein

, 18.08.2010
Die Kulturstiftung hat eine besondere Busfahrt organisiert

Auch eine Lesung mit dem bekannten Schauspieler Claude-Oliver Rudolph steht auf dem Programm.

Am Freitag, 27. August, geht es nämlich um 14 Uhr zu einer Besichtigung des Kulturguts Haus Nottbeck (Museum für Westfälische Literatur), wo eine Lesung mit dem bekannten Schauspieler Claude-Oliver Rudolph auf dem Programm steht. Anlass ist die Ausstellungseröffnung „Gustav Sack – ein verbummelter Student. Enfant Terriblerrible und Mythos der Moderne“.

Die Fahrt wird in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Schermbeck, der maßgeblich zur Ausstellung über den aus Schermbeck stammenden Schriftsteller beigetragen hat. Um 14 Uhr fährt der Bus ab dem Rathaus Schermbeck, um 16 Uhr ist ein Rundgang mit Führung durch das Kulturgut Haus Nottbeck vorgesehen, mit anschließendem Besuch der Parkanlagen, um 18.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung Gustav Sack, um 20 die Lesung mit Claude-Oliver Rudolph, um 21.30 Uhr Rückfahrt. Gustav Sack (1885-1916) gilt als großer Vergessener der Literaturgeschichte. Neben Hatzfelds „Franziskus“ wird Sacks Roman „Ein verbummelter Student“ als der westfälische Roman des 20. Jahrhunderts schlechthin verehrt. Die experimentell-moderne literarische Haltung des Schermbecker Dichters und seine antibürgerlich-existentialistischen Lebensweise wirkten auf seine Zeitgenossen faszinierend.

Den 125. Geburtstag Gustav Sacks nimmt das Museum für Westfälische Literatur zum Anlass, ihn neu zu entdecken. Die Ausstellung zeigt, dass Sack und seine Literatur heute noch genauso faszinieren können wie damals. Durch die Kombination aus Exponaten des literarischen Nachlasses, Soundcollagen und einer experimentellen filmischen Hommage wird die Wiederentdeckung des genialen Dilettanten zu einem sinnlich-intellektuellen Abenteuer. Und mit ihm wird das Image des antibürgerlichen Lebenskünstlers Gustav Sack lebendig: Zur Eröffnung der Ausstellung zeichnet Schauspieler-Star, Regisseur und Skandal-Mime Claude-Oliver Rudolph das Lebensbild Sacks anhand seiner wichtigsten Prosatexte und Lyrik nach. Immer wenn ein Mann fürs Brachiale gesucht wird, ist der breitschultrig Karatemeister Claude-Oliver Rudolph erste Wahl.   

  • Gesamtpreis einschließlich Fahrt 19 Euro, Karten gibt es im Bürgerbüro des Rathauses.