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Dorstener CDU will bessere Bedingungen für Feuerwehr

CDU-Antrag zur Feuerwehr

Die CDU würdigt ausdrücklich das hohe Engagement der Feuerwehrleute in Dorsten. „Aber wir wollen die Bedingungen verbessern und könnten uns vorstellen, dass weitere Ortsteile, wie Deuten und Hardt/Östrich, eine Wache bekommen“, sagte Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane auf unsere Anfrage.

Dorsten

, 29.03.2018
Dorstener CDU will bessere Bedingungen für Feuerwehr

In einem Antrag schlägt die CDU vor, noch weitere Dorstener Ortsteile mit einer Feuerwache auszustatten. © Guido Bludau

Die CDU habe deshalb zahlreiche Prüfanträge für die Verwaltung formuliert, um den Feuerwehrleuten das Arbeitsleben zu erleichtern. „Damit wollen wir das Feuerwehr-Ehrenamt weiter stärken“, sagt Schwane.

Keine eigene Wache in einigen Ortsteilen

Schwächen im System zeigten sich darin, dass zwei relativ bevölkerungsreiche Ortsteile (Hardt/Östrich und Deuten) keine eigenen Feuerwehrgruppen oder eine Wache hätten. „In Deuten gibt es einige Interessenten, die sich diese ehrenamtliche Tätigkeit vorstellen können“, weiß Schwane. Auch hoffe die CDU, dass weitere Mitarbeiter mit Migrationshintergrund zur Feuerwehr stoßen.

Markus Terwellen, Sprecher der Dorstener Feuerwehr, sagte auf unsere Anfrage, dass es drei Kollegen mit Migrationshintergrund gebe, die in Holsterhausen, in Hervest und im Rettungsdienst beschäftigt seien. „Sie sind uns eine wertvolle Hilfe, da es ja auch viele Mitbürger gibt, die ihre Muttersprache, insbesondere Türkisch, sprechen.“ Grundsätzlich stehe die Feuerwehr allen Mitbürgern offen. Bislang scheiterte die Neuaufnahme aber an Vorbehalten, die es bei Bürgern mit Migrationshintergrund gebe: „Ein System wie bei uns ist in den meisten Herkunftsländern unbekannt. Uniformträger werden dort sehr häufig negativ wahrgenommen“, sagte Terwellen.

Bernd Schwane kann sich deshalb vorstellen, dass man gezielt auf diese Bevölkerungsgruppen zugeht, um Vorurteile gegen die Einsatztätigkeiten der Feuerwehr abzubauen und weitere Kräfte zu akquirieren.

Wartelisten für Feuerwehrleute

Wenig Probleme hat die Dorstener Feuerwehr indes mit jungen Leuten. Es gebe sogar Wartelisten, weil nicht alle Interessenten zum Zug kämen, so Schwane. Die CDU kann sich deshalb vorstellen, die „ausgezeichnete Kinder- und Jugendarbeit der Feuerwehr weiter auszubauen und die Jugendbetreuer bei der Feuerwehr nach Möglichkeit von Verwaltungsaufgaben zu entlasten.

Da die Stärkung des Ehrenamtes in Dorsten ein besonderes Anliegen der CDU ist, möchte sie zudem die Optionen von der Verwaltung prüfen lassen, ob den Wehrleuten als Anerkennung für ihre gesamtgesellschaftlich wertvolle Aufgabe nicht eine kleine, wertschätzende Feuerwehrrente zuteilwerden kann.

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