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Dorstener Unternehmer wurden vom Markt gedrängt

Städtischer Grünschnitt

Der Grünschnitt der städtischen Flächen sorgt für Ärger: "Wir haben uns auch gefragt, warum kein Dorstener Unternehmen den Auftrag ausgeführt hat", sagt Landschaftsgärtner Sebastian Schneider.

DORSTEN

17.08.2010
Dorstener Unternehmer wurden vom Markt gedrängt

Wenn städtische Pflanzen nicht richtig beschnitten werden, kann das gefährlich werden, wie dieses Bild zeigt.

 „Die Aufträge von Kommunen werden zusammengefasst und sind so groß, dass sie europaweit ausgeschrieben werden müssen.“ Dies sei eine Konsequenz der Haushaltssicherung des Gemeindehaushalts. Zuschlag erhielten dann oft ortsfremde Firmen. „Ich kann für das Geld nämlich nicht arbeiten“, schätzt Norbert Stöcking die Angebote der auswärtigen Konkurrenz ein.

Auch der Hardter Unternehmer Eckard Vornbrock hat schon Erfahrungen mit den ortsfremden Firmen gemacht: „Ich habe Barkenberg drei Jahre lang gepflegt. Dann kamen die Holländer. Die haben über den Preis gearbeitet und zum Schluss ging für uns gar nichts mehr und wir lagen mit unseren Angeboten im Mittelfeld.“    Zu dem, was er aus der Zeitung erfahren hat, sagt er ironisch: „So kann ich auch pflegen.“ Doch die Dorstener Unternehmen hätten einen Ruf zu verlieren und spielen nicht den „billigen Jakob“. „Wir sind nicht angeschrieben worden“, sagt dagegen Bernhard Korte, Seniorchef des Lembecker Unternehmens Korte-Concept.

Vor Jahren war das Lembecker Unternehmen auch für die Stadt tätig. Auch Vornbrock wurde früher häufiger von der Stadt angeschrieben: „Früher gab es im Jahr über 50 Anfragen der Stadt, jetzt sind es höchstens zehn pro Jahr.“ Die Aufträge splitten und an verschiedene Unternehmen vergeben, wäre aus Sicht der Unternehmen eine Lösung für die Problematik.

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