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EBD-Team auf Erfolgskurs

DORSTEN "Wir müssen mit dem Geld genauso sorgsam umgehen, als wäre es unser eigenes!" EBD-Chef Antonius von Hebel hat dieses eiserne Prinzip verinnerlicht.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 28.08.2008
EBD-Team auf Erfolgskurs

Das EBD-Führungsteam: (v.r.) Betriebsleiter Antonius von Hebel, Werner Lölf, Betriebsleiter Logistik, Irmgard Droste, Leiterin des kaufmännischen Bereichs und Johannes Windbrake, stellvertr. Betriebsleiter.

Und wie der Leiter des Entsorgung-Betriebs Stadt Dorsten denken auch seine Mitarbeiter: Für das gesamte Team gab es jetzt erneut einmütiges Lob aus dem Rat, weil der EBD für 2007 erneut ein glänzendes Jahresergebnis erzielte und auch dieses Jahr alle Erwartungen übertrifft: "Ein Überschuss von 310 000 war geplant, bereits jetzt sind wir bei 408 000 angelangt."

Innerhalb weniger Jahre konnte der EBD so seit 2001 Rücklagen bilden und den Eigenkapital-Anteil von 0,57 % auf 30,2 % steigern. Mehr noch: Es blieben sogar noch 200 000 übrig, die den Dorstener Kindergärten zugute kommen.

Getrennte Bereiche

Bezahlt etwa der Bürger über seine Hausmüll-Gebühr andere städtische Ausgaben mit? "Nein, ganz gewiss nicht", verweist von Hebel darauf, dass dies sogar gesetzlich verboten ist. Die Gewinnanteile, die an die Stadt ausgeschüttet werden, stammen ausschließlich aus den gewerblichen EBD-Einnahmen, also der Vermarktung von Wertstoffen, der Vermietung der DSD-Gefäße und der Abfallentsorgung für Firmen. "Ergibt sich bei den privaten Gebührenzahlern ein Überschuss, so muss er spätestens nach drei Jahren verrechnet werden und trägt so zur Stabilisierung oder gar Senkung der Gebühren bei", ergänzt Johannes Windbrake.

Geschärfter Blick

Erfolgsgeheimnisse gibt es nicht, Erfolgsrezepte schon: ein eingespieltes Team aus 85 guten Mitarbeitern, die für flexible Lösungen offen sind: eine eigene Buchhaltung, die den Blick für Kosteneinsparungen geschärft hat, die bestmögliche Vermarktung von Altpapier (6600 t im Jahr) und Schrott (ca. 60 t).

Nicht zuletzt spielen auch die Bürger mit. Seit die Abgabe von Sperrgut und Schadstoffen im Entsorgungsbetrieb an der Wienbecke kostenfrei ist, sank die Zahl der "wilden Müllkippen" beträchtlich. Dazu trugen auch die Grünabfall-Sammelstellen in Rhade (Europagarten), Wulfen (Humbert), der Gärtnerei an der Hasselbecke und im Wertstoffhof bei.

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