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Ein Paradies in Bildern

SCHERMBECK Ein immerwährender Kalender mit zwölf großformatigen Aquarellen des Dorstener Künstlers Jürgen Kaub wurde Mittwochabend in der Kulturstube, der ehemaligen reformierten Kirche, nahe der Burg vorgestellt.

von Von Helmut Scheffler

, 28.08.2008
Ein Paradies in Bildern

Die Inhalte des Kalenderblattes und des Fotos zeigen, was Jürgen Kaub (l.) aus der Realität herausfiltert. Professor Gert Kreytenberg (r.) übernahm in Schermbecks Kulturstube, der ehemaligen reformierten Kirche, die Besprechung des Kalenders mit Schermbecker Motiven.

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter bescheinigte den Bilden eine gelungene Ausstrahlung und dem Künstler viel Geduld, Talent und Herz bei der Umsetzung der realen Motive. „Als Bürgermeister bin ich begeistert“, zollte Grüter der Kulturstiftung viel Lob für „ein tolles Projekt“ und den beiden Banken für die finanzielle Förderung des Kalenderdrucks. In der Volksbank werden Kaubs Aquarelle seit gestern ausgestellt. Ab dem 20. Oktober wechseln die Kunstwerke in die Schalterhalle der Verbands-Sparkasse. Herzensangelegenheit „Es war für mich eine Herzensangelegenheit“, begründete Jürgen Kaub die Auswahl der Schermbecker Motive. Der seit 1976 als Zahnarzt in Holsterhausen praktizierende Künstler erzählte dabei, wie ihm sein Bruder Manfred im damaligen eher düsteren Wohnort Essen-Katernberg stets von dem „schönen“ Schermbeck berichtet hatte, das er mit der Jungschar kennen gelernt hatte. „Schermbeck wurde durch seine Berichte bei mir zum Synonym fürs Paradies“, stellte Kaub fest und freute sich, nun sein Paradies malen zu dürfen.Streifzug durch die Gemeinde 20 Aquarelle entstanden bei diesem Streifzug mit dem Zeichenstift durch das Gemeindegebiet, dazu auch Bleistiftzeichnungen, die nun zur Ausstellung gehören. Zu den sieben Ortsansichten und fünf Landschaftsgemälden im Kalender gehören die ehemalige reformierte Kirche und die Burg ebenso wie die obere Burgmühle, die Georgskirche, der Mühlenteich, die Lippe und Ansichten von Lichtenhagen, der Mittelstraße und dem Bleichwall.

Der Kalender kostet 25 Euro. Er kann in der Volksbank und in der Verbands-Sparkasse ebenso erworben werden wie im Rathaus, in der Buchhandlung Hansen und im „L-Punkt“ auf der Mittelstraße. Die Aquarelle kosten 750 Euro, die Bleistiftzeichnungen 200 Euro (ohne Rahmen).

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